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	<title>Kommentare zu: Im Gottesdienst Heimat finden</title>
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	<description>Kultur und Evangelium in der Postmoderne</description>
	<lastBuildDate>Sat, 15 Jan 2011 09:49:58 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Uwe Metz</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/comment-page-1/#comment-249</link>
		<dc:creator>Uwe Metz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 09:49:58 +0000</pubDate>
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		<description>Guten Tag,

ich stimme Wolfram sehr zu, in der Aussage, dass wir Christen gerne in die lehrm&#228;&#223;ige Ausseinandersetzung (ab)gleiten. Es ist ein probates Mittel, um sich der Notwendigkeit, eine eigene Antwort zu finden,  zu entziehen. Ich erlebte dies in meiner hauptamtlichen T&#228;tigkeit, aber beobachte das auch aus der Perspektive des nicht-hauptamtlichen Gemeindegliedes. Der Pastor wird als Entscheidungstr&#228;ger und als Ausf&#252;hrender in der Gemeinde in Folge immer wichtiger. Das ist vielen Hauptamtlichen allerdings gar nicht unangenehm. Es st&#228;rkt einen in der Wahrnehmung der eigenen Bedeutung. &#220;ber diesen Aspekt, Macht und &quot;Gewaltenverteilung&quot; in der Gemeinde wird, bei aller Aufmerksamkeit der lehrm&#228;&#223;igen Auseinandersetzung gegen&#252;ber, erstaunlich wenig nachgedacht. Ich empfand die B&#252;cher von Stempfle, Mehr als Gottes Bodenpersonal, Brunnen Vlg. und L&#246;vas, Wolf im Schafspelz, Brendow Vlg. erhellend. 

An diesem Punkt ist es nach meinem Daf&#252;rhalten entscheidend, dass Christen in echte Auseinandersetzung treten. Nach meiner Erfahrung gen&#252;gt (leider) die Frage nach der Bibel nicht. Die gewohnten, gefestigten Strukturen wiegen schwerer als die Frage, ob sie dem biblischen Zeugnis angemessen sind. Auch deshalb greift eine lehrm&#228;&#223;ige Auseinandersetzung hier nicht. 

Herzlichst
Uwe Metz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,</p>
<p>ich stimme Wolfram sehr zu, in der Aussage, dass wir Christen gerne in die lehrm&#228;&#223;ige Ausseinandersetzung (ab)gleiten. Es ist ein probates Mittel, um sich der Notwendigkeit, eine eigene Antwort zu finden,  zu entziehen. Ich erlebte dies in meiner hauptamtlichen T&#228;tigkeit, aber beobachte das auch aus der Perspektive des nicht-hauptamtlichen Gemeindegliedes. Der Pastor wird als Entscheidungstr&#228;ger und als Ausf&#252;hrender in der Gemeinde in Folge immer wichtiger. Das ist vielen Hauptamtlichen allerdings gar nicht unangenehm. Es st&#228;rkt einen in der Wahrnehmung der eigenen Bedeutung. &#220;ber diesen Aspekt, Macht und &#8220;Gewaltenverteilung&#8221; in der Gemeinde wird, bei aller Aufmerksamkeit der lehrm&#228;&#223;igen Auseinandersetzung gegen&#252;ber, erstaunlich wenig nachgedacht. Ich empfand die B&#252;cher von Stempfle, Mehr als Gottes Bodenpersonal, Brunnen Vlg. und L&#246;vas, Wolf im Schafspelz, Brendow Vlg. erhellend. </p>
<p>An diesem Punkt ist es nach meinem Daf&#252;rhalten entscheidend, dass Christen in echte Auseinandersetzung treten. Nach meiner Erfahrung gen&#252;gt (leider) die Frage nach der Bibel nicht. Die gewohnten, gefestigten Strukturen wiegen schwerer als die Frage, ob sie dem biblischen Zeugnis angemessen sind. Auch deshalb greift eine lehrm&#228;&#223;ige Auseinandersetzung hier nicht. </p>
<p>Herzlichst<br />
Uwe Metz</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfram</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/comment-page-1/#comment-248</link>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 19:07:29 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo zusammen,

habe mir den Bericht von Tobias durchglesen u. die anderen Kommentare dazu.

Es ist typisch f&#252;r uns Christen, da&#223; wir wieder in die lehrm&#228;&#223;ige 
Auseinandersetzung, wenn auch positiv, abgleiten. Sollten wir uns
nicht Gedanken dar&#252;ber machen, was Gemeinde oder Gottesdienst
in der postmoderne oder nach der Postmoderne ist?

Pers&#246;nlich habe ich von einer freien Gemeinde in eine Freikirche gewechselt. Hier ist ein gro&#223;es Sehnen nach Wachstum geistlich
wie auch bzgl. der Mitglieder, da die Gemeinde &#252;beraltert ist.

Das Problem der meisten Gemeinden ist doch, da&#223; man zur Kirche
oder Gottesdienst geht und nicht versteht, da&#223; dies doch garnicht
m&#246;glich ist, da wir als einzelne Glieder doch Gemeinde sind. Dies
nicht nur am Sonntag, sondern alle sieben Tage in der Woche.

Wir nehmen zumeist eine Kosumhaltung ein u. verlassen uns auf
den Pastor oder die Leitung. Doch was lesen wir in der Schrift??

Tobias hat es schon angesprochen, jeder hatte einen Psalm,
ein Erlebnis, ein Wort, eine Aufmunterung, eine Ermahnung ect. 
ect.! Wir sind doch ein organischer Leib und sollten alle Sonntags
mit dazu beitragen und es auch in der Woche miteinander leben und
f&#252;r einander dasein. 

Doch wie kann ich die Herzen der Geschwister in einer strukturierten
Gemeinde f&#252;r solch ein Leben als Christ errreichen und wie kann ich
den Samen daf&#252;r auss&#228;en? Hat jemand von Euch Erfahrungen damit??

Euer Wolfram</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>habe mir den Bericht von Tobias durchglesen u. die anderen Kommentare dazu.</p>
<p>Es ist typisch f&#252;r uns Christen, da&#223; wir wieder in die lehrm&#228;&#223;ige<br />
Auseinandersetzung, wenn auch positiv, abgleiten. Sollten wir uns<br />
nicht Gedanken dar&#252;ber machen, was Gemeinde oder Gottesdienst<br />
in der postmoderne oder nach der Postmoderne ist?</p>
<p>Pers&#246;nlich habe ich von einer freien Gemeinde in eine Freikirche gewechselt. Hier ist ein gro&#223;es Sehnen nach Wachstum geistlich<br />
wie auch bzgl. der Mitglieder, da die Gemeinde &#252;beraltert ist.</p>
<p>Das Problem der meisten Gemeinden ist doch, da&#223; man zur Kirche<br />
oder Gottesdienst geht und nicht versteht, da&#223; dies doch garnicht<br />
m&#246;glich ist, da wir als einzelne Glieder doch Gemeinde sind. Dies<br />
nicht nur am Sonntag, sondern alle sieben Tage in der Woche.</p>
<p>Wir nehmen zumeist eine Kosumhaltung ein u. verlassen uns auf<br />
den Pastor oder die Leitung. Doch was lesen wir in der Schrift??</p>
<p>Tobias hat es schon angesprochen, jeder hatte einen Psalm,<br />
ein Erlebnis, ein Wort, eine Aufmunterung, eine Ermahnung ect.<br />
ect.! Wir sind doch ein organischer Leib und sollten alle Sonntags<br />
mit dazu beitragen und es auch in der Woche miteinander leben und<br />
f&#252;r einander dasein. </p>
<p>Doch wie kann ich die Herzen der Geschwister in einer strukturierten<br />
Gemeinde f&#252;r solch ein Leben als Christ errreichen und wie kann ich<br />
den Samen daf&#252;r auss&#228;en? Hat jemand von Euch Erfahrungen damit??</p>
<p>Euer Wolfram</p>
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	<item>
		<title>Von: Uwe Metz</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/comment-page-1/#comment-245</link>
		<dc:creator>Uwe Metz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 16:12:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/?p=36#comment-245</guid>
		<description>Betr. Abendmahl

Ich muss mich hinsichtlich des Januarbeitrages von &quot;Stef&quot; als reformiert gepr&#228;gter Christ zu Wort melden - sozusagen aus &quot;patriotischen Gr&#252;nden&quot;. Die calvinistisch gepr&#228;gte Lehre vom Herrenmahl versucht einerseits einen Kompromi&#223; zu finden zwischen verschiedenen Glaubensauffassungen, andererseits einen eigenen Akzent zu setzen. Und der betont die Gemeinschaft (die lutherische Auffassung - und damit diejenige, die die meisten Evangelischen in Deutschland teilen - betont vorallem die Erl&#246;sung von den S&#252;nden). Es gibt noch eine andere reformierte Auffassung, die durch den Z&#252;richer Zwingli geformt wurde. Sie betont, dass das Herrenmahl eine reine Erinnerung ohne besondere Wirkweise ist. Calvin stimmte seinem Mitreformator in dieser Hinsicht nicht zu. Vermutlich h&#228;tte es die Trennung zwischen Luther und den reformierten Protestanten nicht gegeben, wenn sich der Wittenberger und Calvin gesprochen h&#228;tten. 

Wichtig bei allen Abendmahlslehren ist, dass alle - von katholisch bis reformiert - den Eindruck haben, es sei die angemessene biblische. Tja, bei der katholischen Transsubstantiation und erst recht bei einem Abendmahlsritus, bei dem der Glaubende nur ein Teil der Elemente (Brot) erh&#228;lt, f&#228;llt mir Toleranz nicht ganz leicht. Aber ich muss dem anderen zugestehen, dass er auf diese Weise f&#252;r seinen Glauben St&#228;rkung findet. Deswegen bin ich eher zur&#252;ckhaltend mit Festlegungen, was falsch und was biblisch ist. Jesus wollte seine Nachfolger st&#228;rken. Jeden einzelnen und alle zusammen. Denn der Weg mit ihm zu Gott bedarf dieser St&#228;rkung. Unter diesem Gesichtspunkt der St&#228;rkung ist das Herrenmahl auch gesellschaftskritisch. Denn die Kraft, die ich dort erhalte, kann ich mir auf keine andere Weise beschaffen. Sie ist einzigartig. Es gibt kein Ersatzprodukt, das man stattdessen in Anspruch nehmen kann. Deshalb ist es verwunderlich, dass wir Protestanten gleich welcher Couleur das Herrenmahl nur gelegentlich und nicht - wie die Katholiken - regelm&#228;&#223;ig und h&#228;ufig beanspruchen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Betr. Abendmahl</p>
<p>Ich muss mich hinsichtlich des Januarbeitrages von &#8220;Stef&#8221; als reformiert gepr&#228;gter Christ zu Wort melden &#8211; sozusagen aus &#8220;patriotischen Gr&#252;nden&#8221;. Die calvinistisch gepr&#228;gte Lehre vom Herrenmahl versucht einerseits einen Kompromi&#223; zu finden zwischen verschiedenen Glaubensauffassungen, andererseits einen eigenen Akzent zu setzen. Und der betont die Gemeinschaft (die lutherische Auffassung &#8211; und damit diejenige, die die meisten Evangelischen in Deutschland teilen &#8211; betont vorallem die Erl&#246;sung von den S&#252;nden). Es gibt noch eine andere reformierte Auffassung, die durch den Z&#252;richer Zwingli geformt wurde. Sie betont, dass das Herrenmahl eine reine Erinnerung ohne besondere Wirkweise ist. Calvin stimmte seinem Mitreformator in dieser Hinsicht nicht zu. Vermutlich h&#228;tte es die Trennung zwischen Luther und den reformierten Protestanten nicht gegeben, wenn sich der Wittenberger und Calvin gesprochen h&#228;tten. </p>
<p>Wichtig bei allen Abendmahlslehren ist, dass alle &#8211; von katholisch bis reformiert &#8211; den Eindruck haben, es sei die angemessene biblische. Tja, bei der katholischen Transsubstantiation und erst recht bei einem Abendmahlsritus, bei dem der Glaubende nur ein Teil der Elemente (Brot) erh&#228;lt, f&#228;llt mir Toleranz nicht ganz leicht. Aber ich muss dem anderen zugestehen, dass er auf diese Weise f&#252;r seinen Glauben St&#228;rkung findet. Deswegen bin ich eher zur&#252;ckhaltend mit Festlegungen, was falsch und was biblisch ist. Jesus wollte seine Nachfolger st&#228;rken. Jeden einzelnen und alle zusammen. Denn der Weg mit ihm zu Gott bedarf dieser St&#228;rkung. Unter diesem Gesichtspunkt der St&#228;rkung ist das Herrenmahl auch gesellschaftskritisch. Denn die Kraft, die ich dort erhalte, kann ich mir auf keine andere Weise beschaffen. Sie ist einzigartig. Es gibt kein Ersatzprodukt, das man stattdessen in Anspruch nehmen kann. Deshalb ist es verwunderlich, dass wir Protestanten gleich welcher Couleur das Herrenmahl nur gelegentlich und nicht &#8211; wie die Katholiken &#8211; regelm&#228;&#223;ig und h&#228;ufig beanspruchen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: toby</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/comment-page-1/#comment-244</link>
		<dc:creator>toby</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 16:37:23 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sehe diese Entwicklung auf jeden Fall. Auch die &quot;alten linken Evangelikalen&quot; werden pl&#246;tzlich wieder entdeckt, die genau diese politische Dimension des Evangeliums anmahnen, sei es Yoder oder Sider (ich glaube, dass dieses Jahr von beiden B&#252;cher neu auf deutsch aufgelegt werden). Aber auch gro&#223;e evangelische Theologen werden von den &quot;Evangelikalen&quot; neu entdeckt, sei es Bonhoeffer oder Moltmann. Ich glaube fest, dass sich was tut...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe diese Entwicklung auf jeden Fall. Auch die &#8220;alten linken Evangelikalen&#8221; werden pl&#246;tzlich wieder entdeckt, die genau diese politische Dimension des Evangeliums anmahnen, sei es Yoder oder Sider (ich glaube, dass dieses Jahr von beiden B&#252;cher neu auf deutsch aufgelegt werden). Aber auch gro&#223;e evangelische Theologen werden von den &#8220;Evangelikalen&#8221; neu entdeckt, sei es Bonhoeffer oder Moltmann. Ich glaube fest, dass sich was tut&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Uwe Metz</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/comment-page-1/#comment-243</link>
		<dc:creator>Uwe Metz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 10:47:26 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin ja von Beruf Buchh&#228;ndler und schaue mir regelm&#228;&#223;ig die Vorschauen an. Es scheint ein sich vage ein Trendwechsel abzuzeichnen im Blick auf die Weise, wie Christen ihr Christsein verstehen: Der politische Gehalt des Glaubens findet ansatzweise st&#228;rkere Beachtung. Ich dr&#252;cke mich zur&#252;ckhaltend aus, weil anhand einiger Neuerscheinungen gewiss keine Tendenz auszumachen ist. Politisch meine ich im urspr&#252;nglichen Sinn des Wortes, also sich am &#246;ffentlichen Geschehen mitbeteiligen und zwar als ersten Schritt am Geschehen in der Gemeinde. Nicht nur das Buch von Stempfle, sondern auch der Titel &quot;Jesus for President&quot; von Clairborn und Haw (Brunnen) weisen in diese Richtung. 
Soeben kam ich aus einem evangelischen Karfreitagsgottesdienst. Da war von dieser Tendenz allerdings so gut wie gar nichts zu sp&#252;ren. Wenn es ein Lichtstreifen am christlichen Horizont gibt, so ist er fadend&#252;nn. Aber es hei&#223;t ja &quot;Oh Heiland, rei&#223; die Himmel auf.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja von Beruf Buchh&#228;ndler und schaue mir regelm&#228;&#223;ig die Vorschauen an. Es scheint ein sich vage ein Trendwechsel abzuzeichnen im Blick auf die Weise, wie Christen ihr Christsein verstehen: Der politische Gehalt des Glaubens findet ansatzweise st&#228;rkere Beachtung. Ich dr&#252;cke mich zur&#252;ckhaltend aus, weil anhand einiger Neuerscheinungen gewiss keine Tendenz auszumachen ist. Politisch meine ich im urspr&#252;nglichen Sinn des Wortes, also sich am &#246;ffentlichen Geschehen mitbeteiligen und zwar als ersten Schritt am Geschehen in der Gemeinde. Nicht nur das Buch von Stempfle, sondern auch der Titel &#8220;Jesus for President&#8221; von Clairborn und Haw (Brunnen) weisen in diese Richtung.<br />
Soeben kam ich aus einem evangelischen Karfreitagsgottesdienst. Da war von dieser Tendenz allerdings so gut wie gar nichts zu sp&#252;ren. Wenn es ein Lichtstreifen am christlichen Horizont gibt, so ist er fadend&#252;nn. Aber es hei&#223;t ja &#8220;Oh Heiland, rei&#223; die Himmel auf.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: toby</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/comment-page-1/#comment-242</link>
		<dc:creator>toby</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 17:43:49 +0000</pubDate>
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		<description>Danke f&#252;r den Buchtipp, kannte ich bisher nicht, also Stempfle nicht Spener! ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;r den Buchtipp, kannte ich bisher nicht, also Stempfle nicht Spener! <img src='http://zeit-geist.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Uwe Metz</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/comment-page-1/#comment-241</link>
		<dc:creator>Uwe Metz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 08:29:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin durch das Zitat in dem Beitrag aufmerksam geworden: &quot;Lieber Tobias, 10 Jahre bin ich in den Gottesdienst gegangen und habe mich bedienen lassen, jetzt soll ich pl&#246;tzlich aktiv mitmachen. Du musst mir Zeit geben, das bin ich nicht gew&#246;hnt.“ Ich bin &#252;berzeugt, dass hier die Hauptursache f&#252;r maue Gottesdienste liegt, die am Leben vorbeisprechen. Man ist es nicht gew&#246;hnt, selbst aktiv zu werden, h&#228;lt es vielleicht sogar f&#252;r ungeh&#246;rig, sich in die Predigtangelegenheit der studierten Theologen einzumischen. Im Grunde muss hier ein neues Bewu&#223;tsein gelegt werden f&#252;r die Gemeinschaft der Heiligen und gegen die kirchlichen Gepflogenheiten. Ist kein neue Gedanke. Matthias Stempfle greift ihn in seinem (ausgezeichneten) Buch &quot;Mehr als Gottes Bodenpersonal&quot; auf (Brunnen Vlg.). Er wiederum greift auf eine heute beinahe vergessene Schrit von Spener zur&#252;ck. Der forderte vor 300 Jahren, dass jeder Christ Verantwortung f&#252;r das &#252;bernimmt, was in Gemeinde und Gottesdienst geschieht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin durch das Zitat in dem Beitrag aufmerksam geworden: &#8220;Lieber Tobias, 10 Jahre bin ich in den Gottesdienst gegangen und habe mich bedienen lassen, jetzt soll ich pl&#246;tzlich aktiv mitmachen. Du musst mir Zeit geben, das bin ich nicht gew&#246;hnt.“ Ich bin &#252;berzeugt, dass hier die Hauptursache f&#252;r maue Gottesdienste liegt, die am Leben vorbeisprechen. Man ist es nicht gew&#246;hnt, selbst aktiv zu werden, h&#228;lt es vielleicht sogar f&#252;r ungeh&#246;rig, sich in die Predigtangelegenheit der studierten Theologen einzumischen. Im Grunde muss hier ein neues Bewu&#223;tsein gelegt werden f&#252;r die Gemeinschaft der Heiligen und gegen die kirchlichen Gepflogenheiten. Ist kein neue Gedanke. Matthias Stempfle greift ihn in seinem (ausgezeichneten) Buch &#8220;Mehr als Gottes Bodenpersonal&#8221; auf (Brunnen Vlg.). Er wiederum greift auf eine heute beinahe vergessene Schrit von Spener zur&#252;ck. Der forderte vor 300 Jahren, dass jeder Christ Verantwortung f&#252;r das &#252;bernimmt, was in Gemeinde und Gottesdienst geschieht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stef</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/comment-page-1/#comment-239</link>
		<dc:creator>Stef</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 09:06:33 +0000</pubDate>
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		<description>Nat&#252;rlich geht es beim &quot;Abendmahl&quot; um Vers&#246;hnung. Aber auch um den Neuen Bund, der durch ein „Mahl“ immer wieder auf’s Neue geschlossen wird (vgl. Lk 20,22). Und das gro&#223;e Wunder dabei ist die reale Anwesenheit Jesu (wie das auch Luther prinzipiell lehrte). Das ist sicherlich nicht unwesentlich. Nicht umsonst hat man in der Alten Kirche die Taufbewerber erst nach der Taufe in die &quot;Geheimnisse&quot; der Eucharistiefeier eingeweiht (Man soll ja auch nicht das &quot;Heilige den Hunden geben“, vgl. Mt 7,6). Und verst&#228;ndlicherweise kam damals dann auch das Ger&#252;cht auf, die Christen w&#252;rden Kannibalismus betreiben (was bei einem reinen Ged&#228;chtnismahl sicherlich nicht der Fall gewesen w&#228;re).
Wenn es um das &quot;ewige Leben&quot; geht, dann ist mir ehrlich gesagt wichtiger, was Jesus lehrt (vgl. Joh 6) als irgendein Reformer (wie z.B. Calvin). Und wenn ich mir bei einer Bibelstelle nicht ganz sicher bin, was diese genau bedeutet oder wie sie gemeint ist, dann z&#228;hlt f&#252;r mich mehr, &quot;was &#252;berall, immer, von allen geglaubt worden ist&quot;(so „definierte“ Vinzenz von Lérins im 5.Jh. n.Chr. was „wirklich katholisch“ ist) als was Einzelpersonen 1500 Jahre nach Jesu Tod denken. Somit stellt sich f&#252;r mich die reformierte Lehre vom Abendmahl eine gravierende Verf&#228;lschung der urchristlichen (bzw. biblischen) Lehre dar und eine Vorenthaltung eines besonderen Segens Gottes f&#252;r die entsprechenden Gl&#228;ubigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nat&#252;rlich geht es beim &#8220;Abendmahl&#8221; um Vers&#246;hnung. Aber auch um den Neuen Bund, der durch ein „Mahl“ immer wieder auf’s Neue geschlossen wird (vgl. Lk 20,22). Und das gro&#223;e Wunder dabei ist die reale Anwesenheit Jesu (wie das auch Luther prinzipiell lehrte). Das ist sicherlich nicht unwesentlich. Nicht umsonst hat man in der Alten Kirche die Taufbewerber erst nach der Taufe in die &#8220;Geheimnisse&#8221; der Eucharistiefeier eingeweiht (Man soll ja auch nicht das &#8220;Heilige den Hunden geben“, vgl. Mt 7,6). Und verst&#228;ndlicherweise kam damals dann auch das Ger&#252;cht auf, die Christen w&#252;rden Kannibalismus betreiben (was bei einem reinen Ged&#228;chtnismahl sicherlich nicht der Fall gewesen w&#228;re).<br />
Wenn es um das &#8220;ewige Leben&#8221; geht, dann ist mir ehrlich gesagt wichtiger, was Jesus lehrt (vgl. Joh 6) als irgendein Reformer (wie z.B. Calvin). Und wenn ich mir bei einer Bibelstelle nicht ganz sicher bin, was diese genau bedeutet oder wie sie gemeint ist, dann z&#228;hlt f&#252;r mich mehr, &#8220;was &#252;berall, immer, von allen geglaubt worden ist&#8221;(so „definierte“ Vinzenz von Lérins im 5.Jh. n.Chr. was „wirklich katholisch“ ist) als was Einzelpersonen 1500 Jahre nach Jesu Tod denken. Somit stellt sich f&#252;r mich die reformierte Lehre vom Abendmahl eine gravierende Verf&#228;lschung der urchristlichen (bzw. biblischen) Lehre dar und eine Vorenthaltung eines besonderen Segens Gottes f&#252;r die entsprechenden Gl&#228;ubigen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: toby</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/comment-page-1/#comment-238</link>
		<dc:creator>toby</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 12:50:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/?p=36#comment-238</guid>
		<description>Ja, es ist die &quot;alte Diskussion&quot; um die Transsubstantiationlehre. Da bin ich doch eher Protestant. :) 
Das Abendmahl w&#252;rde ich auch nicht auf diesen Punkt reduzieren, sundern w&#252;rde es tats&#228;chlich im Kontext des Reiches Gottes sehen. Hier wird nicht nur Kreuz und Auferstehungskraft sichtbar, sondern es geht um eine umfassende Vers&#246;hnungstheologie die im Abendmahl ihren Ausdruck bekommt. Vers&#246;hnung zwischen Gott und Mensch, aber auch dar&#252;ber hinaus zwischen den Menschen. Prof Kritzinger hat dazu mal passendeweise geschrieben:
„Das Abendmahl ist f&#252;r ihn ein zentrales Bild, das ganz praktisch Menschen einl&#228;dt, sie versammelt an Gottes gro&#223;en Tisch. Dort ist f&#252;r sie bereit, was sie zum Leben brauchen. Brot und Wein, Sinnbild f&#252;r Christus, der uns durch seine Auferstehung aus dem alten Muster des Todes in ein Leben der Erneuerung befreit. Wir teilen das Brot und den Wein mit allen, die zusammen gekommen sind, werden gest&#228;rkt und dann ausgesandt. Dieses Teilen bezieht sich auf alle Bereiche unseres Lebens. Es sind gen&#252;gend Ressourcen auf der Erde vorhanden und es ist unsere Aufgabe, diese gerecht zu verteilen. Unser Auftrag umfasst geistliche und materielle, geistige und spirituelle G&#252;ter, die wir mit Menschen teilen.“

Wenn wir dies leben udn erleben, kommen tats&#228;chlich Himmel und Erde zusammen....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, es ist die &#8220;alte Diskussion&#8221; um die Transsubstantiationlehre. Da bin ich doch eher Protestant. <img src='http://zeit-geist.info/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Das Abendmahl w&#252;rde ich auch nicht auf diesen Punkt reduzieren, sundern w&#252;rde es tats&#228;chlich im Kontext des Reiches Gottes sehen. Hier wird nicht nur Kreuz und Auferstehungskraft sichtbar, sondern es geht um eine umfassende Vers&#246;hnungstheologie die im Abendmahl ihren Ausdruck bekommt. Vers&#246;hnung zwischen Gott und Mensch, aber auch dar&#252;ber hinaus zwischen den Menschen. Prof Kritzinger hat dazu mal passendeweise geschrieben:<br />
„Das Abendmahl ist f&#252;r ihn ein zentrales Bild, das ganz praktisch Menschen einl&#228;dt, sie versammelt an Gottes gro&#223;en Tisch. Dort ist f&#252;r sie bereit, was sie zum Leben brauchen. Brot und Wein, Sinnbild f&#252;r Christus, der uns durch seine Auferstehung aus dem alten Muster des Todes in ein Leben der Erneuerung befreit. Wir teilen das Brot und den Wein mit allen, die zusammen gekommen sind, werden gest&#228;rkt und dann ausgesandt. Dieses Teilen bezieht sich auf alle Bereiche unseres Lebens. Es sind gen&#252;gend Ressourcen auf der Erde vorhanden und es ist unsere Aufgabe, diese gerecht zu verteilen. Unser Auftrag umfasst geistliche und materielle, geistige und spirituelle G&#252;ter, die wir mit Menschen teilen.“</p>
<p>Wenn wir dies leben udn erleben, kommen tats&#228;chlich Himmel und Erde zusammen&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stef</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/comment-page-1/#comment-237</link>
		<dc:creator>Stef</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 06:54:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/?p=36#comment-237</guid>
		<description>Jetzt muss ich mich gleich noch ein wenig korrigieren.
Ich habe oben bzgl. des &quot;Eucharistiewunders&quot; schlecht formuliert und eher die lutherische als die katholische Theologie beschrieben.
Bei Luther ist Jesus in Brot und Wein (lediglich) geistig anwesend (Brot und Wein bleiben Brot und Wein), nach katholischen Glauben (und gem&#228;&#223; dem Zeugnis der fr&#252;hen Christen, s.o.) verwandelt sich Brot und Wein tats&#228;chlich in den Leib und das Blut Jesu (so unglaublich das auch klingen mag).
Damit ist Jesus sehr wohl mit den menschlichen Sinnen in der Eucharistie erfahrbar (Brot und Wein schmecken jedoch weiterhin nach Brot und Wein, auch wenn sie der Leib und das Blut Jesu geworden sind).
Was man mit den Sinnen jedoch nicht wahrnehmen kann ist Jesus als Mensch wie vor 2000Jahren. Damit bleibt die Eucharistie ein &quot;Mysterium&quot; und fordert unseren Glauben enorm heraus.
Dennoch ist dieser Glaube &#252;brigens biblisch, da folgende Aussage Jesu darauf hinweist und sie ansonsten auch keinen Sinn machen w&#252;rde:
&lt;blockquote&gt;&quot;53 Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. 55 Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.&quot;(Joh 6,53-56/E&#220;)&lt;/blockquote&gt;
Durch das Essen des &quot;Lamm Gottes&quot; wird der neue Bund mit den Menschen geschlossen ganz analog zum Vorausbild im Alten Testament (Passah-Lamm/Exodus aus &#196;gypten).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt muss ich mich gleich noch ein wenig korrigieren.<br />
Ich habe oben bzgl. des &#8220;Eucharistiewunders&#8221; schlecht formuliert und eher die lutherische als die katholische Theologie beschrieben.<br />
Bei Luther ist Jesus in Brot und Wein (lediglich) geistig anwesend (Brot und Wein bleiben Brot und Wein), nach katholischen Glauben (und gem&#228;&#223; dem Zeugnis der fr&#252;hen Christen, s.o.) verwandelt sich Brot und Wein tats&#228;chlich in den Leib und das Blut Jesu (so unglaublich das auch klingen mag).<br />
Damit ist Jesus sehr wohl mit den menschlichen Sinnen in der Eucharistie erfahrbar (Brot und Wein schmecken jedoch weiterhin nach Brot und Wein, auch wenn sie der Leib und das Blut Jesu geworden sind).<br />
Was man mit den Sinnen jedoch nicht wahrnehmen kann ist Jesus als Mensch wie vor 2000Jahren. Damit bleibt die Eucharistie ein &#8220;Mysterium&#8221; und fordert unseren Glauben enorm heraus.<br />
Dennoch ist dieser Glaube &#252;brigens biblisch, da folgende Aussage Jesu darauf hinweist und sie ansonsten auch keinen Sinn machen w&#252;rde:</p>
<blockquote><p>&#8220;53 Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. 55 Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.&#8221;(Joh 6,53-56/E&#220;)</p></blockquote>
<p>Durch das Essen des &#8220;Lamm Gottes&#8221; wird der neue Bund mit den Menschen geschlossen ganz analog zum Vorausbild im Alten Testament (Passah-Lamm/Exodus aus &#196;gypten).</p>
]]></content:encoded>
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