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	<title>Kommentare fuer ZeitGeist</title>
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	<description>Kultur und Evangelium in der Postmoderne</description>
	<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 04:20:37 +0000</pubDate>
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		<title>Kommentar zu Dekonstruktion – eine Ann&#228;herung von Jordanus</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2008/03/09/dekonstruktion-eine-annaeherung/#comment-193</link>
		<dc:creator>Jordanus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 20:21:57 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, da f&#228;llt Euch nichts mehr ein, wa?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, da f&#228;llt Euch nichts mehr ein, wa?</p>
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		<title>Kommentar zu Dekonstruktion – eine Ann&#228;herung von jordanus</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2008/03/09/dekonstruktion-eine-annaeherung/#comment-192</link>
		<dc:creator>jordanus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 20:59:39 +0000</pubDate>
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		<description>Gottes Wort  dekonstruiert &lt;i&gt;uns&lt;/i&gt;, von daher spielt unsere "methode" eh keine Rolle. Vielleicht kann uns diese Spielerei vor Augen f&#252;hren, wie eingefahren &lt;i&gt;unser&lt;/i&gt; Denken und &lt;i&gt;unsere&lt;/i&gt; Vernunft ist. 
Aber zum Verstehen der Bibel ist das hier eine der besten Anleitungen:

"Darüber hinaus will ich dir anzeigen eine rechte Weise, in der Theologie zu studieren - denn ich habe mich geübt. Wenn du dieselbe 
hältst, sollst du so gelehrt werden, da&#223; du selbst geradeso gute Bücher machen könntest (wenn es not wäre) wie die Väter und Concilia. 
Wie ich mich (in Gott) auch zu vermessen und ohne Hochmut und Lüge zu rühmen wage, da&#223; ich etlichen der Väter wollte nicht viel 
nachstehen, wenn es sollte Büchermachen gelten. Des Lebens kann ich mich bei weitem nicht ebenso rühmen. Und zwar ist es die 
Weise, die der heilige König David im 119. Psalm lehrt (und ohne Zweifel auch alle Patriarchen und Propheten gehalten haben). Darin 
wirst du drei Regeln finden, durch den ganzen Psalm reichlich vorgestellt. Und hei&#223;en also: Oratio, Meditatio, Tentatio. 
Erstlich sollst du wissen, da&#223; die heilige Schrift ein solches Buch ist, das aller andern Bücher Weisheit zur Narrheit macht, weil keines 
vom ewigen Leben lehrt als dies allein. Darum sollst du an deinem Sinn und Verstand stracks verzagen. Denn damit wirst du es nicht 
erlangen, sondern mit solcher Vermessenheit dich selbst und andere mit dir stürzen vom Himmel (wie es Lucifer geschah) in den 
Abgrund der Hölle. Sondern kniee nieder in deinem Kämmerlein und bitte mit rechter Demut und Ernst zu Gott, da&#223; er dir durch seinen 
lieben Sohn wolle seinen heiligen Geist geben, der dich erleuchte, leite und Verstand gebe. 
Wie du siehst, da&#223; David im oben genannten Psalm immer bittet: 'Lehre mich, Herr, unterweise mich, führe mich, zeige mir' und 
solcher Worte viel mehr. Obwohl er doch den Text des Mose und anderer Bücher mehr wohl kannte, auch täglich hörte und las, will er 
noch den rechten Meister der Schrift selbst dazu haben, auf da&#223; er ja nicht mit der Vernunft drein falle und sein eigener Meister werde. 
Denn daraus werden Rottengeister, die sich lassen dünken, die Schrift sei ihnen unterworfen und leicht mit ihrer Vernunft zu erreichen, 
als wäre es Marcolfus oder Aesops Fabeln, wozu sie keines heiligen Geistes noch Betens bedürfen. 
Zum anderen sollst du meditieren, das ist: nicht allein im Herzen, sondern auch äu&#223;erlich die mündliche Rede und geschriebenen Worte 
im Buch immer treiben und reiben, lesen und wiederlesen, mit flei&#223;igem Aufmerken und Nachdenken, was der heilige Geist damit 
meint. Und hüte dich, da&#223; du nicht überdrüssig werdest oder denkst, du habest es ein Mal oder zwei genug gelesen, gehört und gesagt 
und verstehst es alles bis auf den Grund. Denn daraus wird nimmermehr ein sonderlicher Theologe. Und sind wie das unzeitige Obst, 
das abfällt, ehe es halb reif wird. 
Darum siehst du in demselben Psalm, wie David immerdar rühmt, er wolle reden, dichten, sagen, singen, hören, lesen Tag und Nacht 
und immerdar, doch nichts denn allein von Gottes Wort und Geboten. Denn Gott will dir seinen Geist nicht geben ohne das äu&#223;erliche 
Wort. Danach richte dich. Denn er hat es nicht vergeblich befohlen, äu&#223;erlich zu schreiben, predigen, lesen, hören, singen, sagen etc. 
Zum dritten ist da Tentatio, Anfechtung. Die ist der Prüfstein, die lehrt dich nicht allein wissen und verstehen, sondern auch erfahren, 
wie recht, wie wahrhaftig, wie sü&#223;, wie lieblich, wie mächtig, wie tröstlich Gottes Wort sei, Weisheit über alle Weisheit. 
Darum sieht du, wie David in dem genannten Psalm so oft klagt über allerlei Feinde, frevle Fürsten oder Tyrannen, über falsche Geister 
und Rotten, die er leiden mu&#223;, weil er meditiert, das ist: mit Gottes Wort umgeht (wie gesagt) auf allerlei Weise. Denn sobald Gottes 
Wort ausgeht durch dich, so wird dich der Teufel heimsuchen, dich zum rechten Doktor machen und durch seine Anfechtung lehren, 
Gottes Wort zu suchen und zu lieben. Denn ich selber (da&#223; ich Mäusedreck auch mich unter den Pfeffer menge) habe sehr viel meinen 
Papisten zu danken, da&#223; sie mich durch des Teufels Toben so zerschlagen, bedrängt und geängstet, das ist, einen rechten, guten 
Theologen gemacht haben, wohin ich sonst nicht gekommen wäre. Und was sie dagegen an mir gewonnen haben, da gönne ich ihnen 
die Ehre, Sieg und Triumph herzlich wohl. Denn so wollten sie es haben. 
Siehe, da hast du Davids Regel: Studierst du nun wohl diesem Exempel nach, so wirst du mit ihm auch singen und rühmen in 
demselben Psalm: 'Das Gesetz deines Mundes ist mir lieber denn viel tausend Stück Goldes und Silbers.' Item: 'Du machst mich mit 
deinem Gebot weiser denn meine Feinde sind; denn es ist ewiglich mein Schatz. Ich bin gelehrter denn alle meine Lehrer; denn deine 
Zeugnisse sind meine Rede. Ich bin klüger denn die Alten; denn ich halte deine Befehle' etc. Und wirst erfahren, wie schal und faul dir 
der Väter Bücher schmecken werden. Wirst auch nicht allein der Widersacher Bücher verachten, sondern dir selbst in beidem, im 
Schreiben und Lehren, je länger je weniger gefallen. Wenn du hierher gekommen bis, so hoffe getrost, du habest angefangen, ein 
rechter Theologe zu werden, der du nicht allein die jungen unvollkommenen Christen, sondern auch die zunehmenden und 
vollkommenen mögest lehren. Denn Christi Kirche hat allerlei Christen in sich: junge, alte, schwache, kranke, gesunde, starke, frische, 
faule, schlichte, weise etc. 
Fühlst du dich aber und lä&#223;t dich dünken, du habest es gewi&#223;, und kitzelst dich mit deinen eigenen Büchlein, Lehren oder Schreiben, 
als habest du es sehr köstlich gemacht und trefflich gepredigt, gefällt es dir auch sehr, da&#223; man dich vor anderen lobe, willst auch 
vielleicht gelobt sein, sonst würdest du trauern oder nachlassen, - bist du von der Art, Lieber, so greif dir selber an deine Ohren. Und 
greifst du recht, so wirst du finden ein schön Paar gro&#223;er, langer, rauher Eselsohren. So wende vollends die Kosten dran und 
schmücke sie mit güldnen Schellen, auf da&#223;, wo du gehst, man dich hören könnte, mit Fingern auf dich weisen und sagen: Seht, seht, 
da geht das feine Tier, das so köstliche Bücher schreiben und trefflich wohl predigen kann. Alsdann bist du selig und überselig im 
Himmelreich. Ja, wo dem Teufel samt seinen Engeln das höllische Feuer bereitet ist. Summa, la&#223;t uns Ehre suchen und hochmütig 
sein, wo wir mögen. In diesem Buch ist Gottes die Ehre allein und hei&#223;t: 'Deus superbis resistit, humilibus autem dat gratiam.' (1 Petr 
5,5) Cui est gloria in saecula saeculorum. Amen."

Martin Luther</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gottes Wort  dekonstruiert <i>uns</i>, von daher spielt unsere &#8220;methode&#8221; eh keine Rolle. Vielleicht kann uns diese Spielerei vor Augen f&#252;hren, wie eingefahren <i>unser</i> Denken und <i>unsere</i> Vernunft ist.<br />
Aber zum Verstehen der Bibel ist das hier eine der besten Anleitungen:</p>
<p>&#8220;Darüber hinaus will ich dir anzeigen eine rechte Weise, in der Theologie zu studieren - denn ich habe mich geübt. Wenn du dieselbe<br />
hältst, sollst du so gelehrt werden, da&#223; du selbst geradeso gute Bücher machen könntest (wenn es not wäre) wie die Väter und Concilia.<br />
Wie ich mich (in Gott) auch zu vermessen und ohne Hochmut und Lüge zu rühmen wage, da&#223; ich etlichen der Väter wollte nicht viel<br />
nachstehen, wenn es sollte Büchermachen gelten. Des Lebens kann ich mich bei weitem nicht ebenso rühmen. Und zwar ist es die<br />
Weise, die der heilige König David im 119. Psalm lehrt (und ohne Zweifel auch alle Patriarchen und Propheten gehalten haben). Darin<br />
wirst du drei Regeln finden, durch den ganzen Psalm reichlich vorgestellt. Und hei&#223;en also: Oratio, Meditatio, Tentatio.<br />
Erstlich sollst du wissen, da&#223; die heilige Schrift ein solches Buch ist, das aller andern Bücher Weisheit zur Narrheit macht, weil keines<br />
vom ewigen Leben lehrt als dies allein. Darum sollst du an deinem Sinn und Verstand stracks verzagen. Denn damit wirst du es nicht<br />
erlangen, sondern mit solcher Vermessenheit dich selbst und andere mit dir stürzen vom Himmel (wie es Lucifer geschah) in den<br />
Abgrund der Hölle. Sondern kniee nieder in deinem Kämmerlein und bitte mit rechter Demut und Ernst zu Gott, da&#223; er dir durch seinen<br />
lieben Sohn wolle seinen heiligen Geist geben, der dich erleuchte, leite und Verstand gebe.<br />
Wie du siehst, da&#223; David im oben genannten Psalm immer bittet: &#8216;Lehre mich, Herr, unterweise mich, führe mich, zeige mir&#8217; und<br />
solcher Worte viel mehr. Obwohl er doch den Text des Mose und anderer Bücher mehr wohl kannte, auch täglich hörte und las, will er<br />
noch den rechten Meister der Schrift selbst dazu haben, auf da&#223; er ja nicht mit der Vernunft drein falle und sein eigener Meister werde.<br />
Denn daraus werden Rottengeister, die sich lassen dünken, die Schrift sei ihnen unterworfen und leicht mit ihrer Vernunft zu erreichen,<br />
als wäre es Marcolfus oder Aesops Fabeln, wozu sie keines heiligen Geistes noch Betens bedürfen.<br />
Zum anderen sollst du meditieren, das ist: nicht allein im Herzen, sondern auch äu&#223;erlich die mündliche Rede und geschriebenen Worte<br />
im Buch immer treiben und reiben, lesen und wiederlesen, mit flei&#223;igem Aufmerken und Nachdenken, was der heilige Geist damit<br />
meint. Und hüte dich, da&#223; du nicht überdrüssig werdest oder denkst, du habest es ein Mal oder zwei genug gelesen, gehört und gesagt<br />
und verstehst es alles bis auf den Grund. Denn daraus wird nimmermehr ein sonderlicher Theologe. Und sind wie das unzeitige Obst,<br />
das abfällt, ehe es halb reif wird.<br />
Darum siehst du in demselben Psalm, wie David immerdar rühmt, er wolle reden, dichten, sagen, singen, hören, lesen Tag und Nacht<br />
und immerdar, doch nichts denn allein von Gottes Wort und Geboten. Denn Gott will dir seinen Geist nicht geben ohne das äu&#223;erliche<br />
Wort. Danach richte dich. Denn er hat es nicht vergeblich befohlen, äu&#223;erlich zu schreiben, predigen, lesen, hören, singen, sagen etc.<br />
Zum dritten ist da Tentatio, Anfechtung. Die ist der Prüfstein, die lehrt dich nicht allein wissen und verstehen, sondern auch erfahren,<br />
wie recht, wie wahrhaftig, wie sü&#223;, wie lieblich, wie mächtig, wie tröstlich Gottes Wort sei, Weisheit über alle Weisheit.<br />
Darum sieht du, wie David in dem genannten Psalm so oft klagt über allerlei Feinde, frevle Fürsten oder Tyrannen, über falsche Geister<br />
und Rotten, die er leiden mu&#223;, weil er meditiert, das ist: mit Gottes Wort umgeht (wie gesagt) auf allerlei Weise. Denn sobald Gottes<br />
Wort ausgeht durch dich, so wird dich der Teufel heimsuchen, dich zum rechten Doktor machen und durch seine Anfechtung lehren,<br />
Gottes Wort zu suchen und zu lieben. Denn ich selber (da&#223; ich Mäusedreck auch mich unter den Pfeffer menge) habe sehr viel meinen<br />
Papisten zu danken, da&#223; sie mich durch des Teufels Toben so zerschlagen, bedrängt und geängstet, das ist, einen rechten, guten<br />
Theologen gemacht haben, wohin ich sonst nicht gekommen wäre. Und was sie dagegen an mir gewonnen haben, da gönne ich ihnen<br />
die Ehre, Sieg und Triumph herzlich wohl. Denn so wollten sie es haben.<br />
Siehe, da hast du Davids Regel: Studierst du nun wohl diesem Exempel nach, so wirst du mit ihm auch singen und rühmen in<br />
demselben Psalm: &#8216;Das Gesetz deines Mundes ist mir lieber denn viel tausend Stück Goldes und Silbers.&#8217; Item: &#8216;Du machst mich mit<br />
deinem Gebot weiser denn meine Feinde sind; denn es ist ewiglich mein Schatz. Ich bin gelehrter denn alle meine Lehrer; denn deine<br />
Zeugnisse sind meine Rede. Ich bin klüger denn die Alten; denn ich halte deine Befehle&#8217; etc. Und wirst erfahren, wie schal und faul dir<br />
der Väter Bücher schmecken werden. Wirst auch nicht allein der Widersacher Bücher verachten, sondern dir selbst in beidem, im<br />
Schreiben und Lehren, je länger je weniger gefallen. Wenn du hierher gekommen bis, so hoffe getrost, du habest angefangen, ein<br />
rechter Theologe zu werden, der du nicht allein die jungen unvollkommenen Christen, sondern auch die zunehmenden und<br />
vollkommenen mögest lehren. Denn Christi Kirche hat allerlei Christen in sich: junge, alte, schwache, kranke, gesunde, starke, frische,<br />
faule, schlichte, weise etc.<br />
Fühlst du dich aber und lä&#223;t dich dünken, du habest es gewi&#223;, und kitzelst dich mit deinen eigenen Büchlein, Lehren oder Schreiben,<br />
als habest du es sehr köstlich gemacht und trefflich gepredigt, gefällt es dir auch sehr, da&#223; man dich vor anderen lobe, willst auch<br />
vielleicht gelobt sein, sonst würdest du trauern oder nachlassen, - bist du von der Art, Lieber, so greif dir selber an deine Ohren. Und<br />
greifst du recht, so wirst du finden ein schön Paar gro&#223;er, langer, rauher Eselsohren. So wende vollends die Kosten dran und<br />
schmücke sie mit güldnen Schellen, auf da&#223;, wo du gehst, man dich hören könnte, mit Fingern auf dich weisen und sagen: Seht, seht,<br />
da geht das feine Tier, das so köstliche Bücher schreiben und trefflich wohl predigen kann. Alsdann bist du selig und überselig im<br />
Himmelreich. Ja, wo dem Teufel samt seinen Engeln das höllische Feuer bereitet ist. Summa, la&#223;t uns Ehre suchen und hochmütig<br />
sein, wo wir mögen. In diesem Buch ist Gottes die Ehre allein und hei&#223;t: &#8216;Deus superbis resistit, humilibus autem dat gratiam.&#8217; (1 Petr<br />
5,5) Cui est gloria in saecula saeculorum. Amen.&#8221;</p>
<p>Martin Luther</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Dekonstruktion – eine Ann&#228;herung von Daniel</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2008/03/09/dekonstruktion-eine-annaeherung/#comment-191</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 23:36:47 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke du sprichst hier sehr gut die Spannung an, in der wir uns befinden wenn wir die Bibel auf dekonstruktivistische Art und Weise lesen. Auf der einen Seite erhellt die Dekonstruktion uns Details die (durch Gewohnheit) verborgen sind. Auf der anderen Seite k&#246;nnten wir uns damit den Boden unter den F&#252;&#223;en wegziehen, und nur noch dazu in der Lage sein ohne jeglichen Anhaltspunkt vorw&#228;rts zu stolpern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke du sprichst hier sehr gut die Spannung an, in der wir uns befinden wenn wir die Bibel auf dekonstruktivistische Art und Weise lesen. Auf der einen Seite erhellt die Dekonstruktion uns Details die (durch Gewohnheit) verborgen sind. Auf der anderen Seite k&#246;nnten wir uns damit den Boden unter den F&#252;&#223;en wegziehen, und nur noch dazu in der Lage sein ohne jeglichen Anhaltspunkt vorw&#228;rts zu stolpern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Dekonstruktion – eine Ann&#228;herung von jordanus</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2008/03/09/dekonstruktion-eine-annaeherung/#comment-190</link>
		<dc:creator>jordanus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 12:00:27 +0000</pubDate>
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		<description>Beispiel David-Goliath. Das mit dem Bruch der Regel ist ein interessanter Ansatz. So ein kleines Detail ist bemerkenswert. Dar&#252;ber nachzudenken, k&#246;nnte fruchtbar sein, weil es ein Detail des Textes erschlie&#223;t, dass man aus Gewohnheit nicht mehr sieht.
Die andere Frage allerdings: Zeugt das wirklich von Textverst&#228;ndnis, wenn man die Geschichte nur von diesem Regelbruch her sieht? Und eine weitere Frage: Worin besteht der &lt;i&gt;eigentliche&lt;/i&gt; Regelbruch?

Kritisch wird es da, wo man Texte nur noch zu dekonstruieren sucht. Und das nicht nur auf Texte beschr&#228;nkt, sondern auf die ganze Wahrnehmung ausdehnt. Die Frage ist dann, was der eigentlich Grund ist, der mich tr&#228;gt? Oder geht mir der Grund verloren, auf dem ich stehe? So wie bei Nietzsche. Es gibt kein oben und unten mehr oder wir st&#252;rzen fortw&#228;hrend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beispiel David-Goliath. Das mit dem Bruch der Regel ist ein interessanter Ansatz. So ein kleines Detail ist bemerkenswert. Dar&#252;ber nachzudenken, k&#246;nnte fruchtbar sein, weil es ein Detail des Textes erschlie&#223;t, dass man aus Gewohnheit nicht mehr sieht.<br />
Die andere Frage allerdings: Zeugt das wirklich von Textverst&#228;ndnis, wenn man die Geschichte nur von diesem Regelbruch her sieht? Und eine weitere Frage: Worin besteht der <i>eigentliche</i> Regelbruch?</p>
<p>Kritisch wird es da, wo man Texte nur noch zu dekonstruieren sucht. Und das nicht nur auf Texte beschr&#228;nkt, sondern auf die ganze Wahrnehmung ausdehnt. Die Frage ist dann, was der eigentlich Grund ist, der mich tr&#228;gt? Oder geht mir der Grund verloren, auf dem ich stehe? So wie bei Nietzsche. Es gibt kein oben und unten mehr oder wir st&#252;rzen fortw&#228;hrend.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Dekonstruktion – eine Ann&#228;herung von Daniel</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2008/03/09/dekonstruktion-eine-annaeherung/#comment-189</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 07:12:34 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Jordanus,

danke sehr f&#252;r deinen Kommentar und die Erl&#228;uterungen. Nun verstehe ich deine Verwendung der Nietzsche-Exegese und stimme darin mit dir &#252;berein.

Gerade die Frage danach was die Grundlagen der Dekonstruktion sind und wie sie in der Auseinandersetzung mit Theologie, Glaube und Kirche fruchtbar ist, besch&#228;ftigen mich sehr. Sich mit diesen Fragen auseinander zu setzen war ja auch die Motivation diesen Eintrag zu schreiben. 

Als Optimist w&#252;rde ich nun zun&#228;chst die Frage nach den m&#246;glichen Ankn&#252;pfungspunkten stellen, auch wenn die Formulierung unscharf ist – welche Aspekte der Dekonstruktion sind fruchtbar?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Jordanus,</p>
<p>danke sehr f&#252;r deinen Kommentar und die Erl&#228;uterungen. Nun verstehe ich deine Verwendung der Nietzsche-Exegese und stimme darin mit dir &#252;berein.</p>
<p>Gerade die Frage danach was die Grundlagen der Dekonstruktion sind und wie sie in der Auseinandersetzung mit Theologie, Glaube und Kirche fruchtbar ist, besch&#228;ftigen mich sehr. Sich mit diesen Fragen auseinander zu setzen war ja auch die Motivation diesen Eintrag zu schreiben. </p>
<p>Als Optimist w&#252;rde ich nun zun&#228;chst die Frage nach den m&#246;glichen Ankn&#252;pfungspunkten stellen, auch wenn die Formulierung unscharf ist – welche Aspekte der Dekonstruktion sind fruchtbar?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Dekonstruktion – eine Ann&#228;herung von jordanus</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2008/03/09/dekonstruktion-eine-annaeherung/#comment-188</link>
		<dc:creator>jordanus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 21:54:08 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Daniel, hallo interessierter Leser,
diese Dekonstruktionsgeschichte kann bis zu einem bestimmten Punkt sehr fruchtbar und bildend sein. Mein Hinweis auf Nietzsche soll zeigen, dass das aber auch seine Grenzen hat.
Nietzsche hat auch alle Erwartungen unterlaufen. Er sah n&#228;mlich, wie inkonsequent die moderne Wissenschaft war, die die Vernunft zu ihrem Gott machte, aber trotzdem dachte, es bleibt alles so, wie es ist. Stattdessen versuchte er zu zeigen, dass ohne Gott auch unser ganzes Gedankengeb&#228;ude zusammenkracht. Das ist Dekonstruktion im wahrsten Sinne des Wortes.
Diese Erkenntnis versuchen die postmodernen franz&#246;sischen Philosophen umzusetzen. Insofern sind sie Nietzsche-Exegeten. Sie betreiben Philosophie nach dem "Tod Gottes". In Barthes Aufsatz "Der Tod des Autors" bezieht er sich ausdr&#252;cklich auf den Tod Gottes. Und beschreibt meiner meinung nach auch kurz und gut, was Dekonstruktion ist.
Die Herausforderung besteht nun darin, ob man so ein "Konzept" wie "Dekonstruktion" einfach so praktisch &#252;bernimmt oder ob man sich versucht, &#252;ber die Grundlagen dieses Konzeptes oder vielmehr "
Nicht-Konzeptes" klar zu werden.
Ich bemerke, wie in der Diskussion um Emerging Church viel &#252;ber Postmoderne und die Anpassung an den Zeitgeist spekuliert wird. Aber nur wenige machen sich Gedanken dar&#252;ber, woher das kommt und ob das eigentlich wirklich so fruchtbar ist.
Nietzsche w&#228;re ein Schl&#252;ssel dazu. Hier ist alles schon da, was die Postmoderne bewegt. Er ist der Philosoph des 21. Jahrhunderts.
Die Frage ist: Hat er recht? Und weiter: Wie weit hat er recht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Daniel, hallo interessierter Leser,<br />
diese Dekonstruktionsgeschichte kann bis zu einem bestimmten Punkt sehr fruchtbar und bildend sein. Mein Hinweis auf Nietzsche soll zeigen, dass das aber auch seine Grenzen hat.<br />
Nietzsche hat auch alle Erwartungen unterlaufen. Er sah n&#228;mlich, wie inkonsequent die moderne Wissenschaft war, die die Vernunft zu ihrem Gott machte, aber trotzdem dachte, es bleibt alles so, wie es ist. Stattdessen versuchte er zu zeigen, dass ohne Gott auch unser ganzes Gedankengeb&#228;ude zusammenkracht. Das ist Dekonstruktion im wahrsten Sinne des Wortes.<br />
Diese Erkenntnis versuchen die postmodernen franz&#246;sischen Philosophen umzusetzen. Insofern sind sie Nietzsche-Exegeten. Sie betreiben Philosophie nach dem &#8220;Tod Gottes&#8221;. In Barthes Aufsatz &#8220;Der Tod des Autors&#8221; bezieht er sich ausdr&#252;cklich auf den Tod Gottes. Und beschreibt meiner meinung nach auch kurz und gut, was Dekonstruktion ist.<br />
Die Herausforderung besteht nun darin, ob man so ein &#8220;Konzept&#8221; wie &#8220;Dekonstruktion&#8221; einfach so praktisch &#252;bernimmt oder ob man sich versucht, &#252;ber die Grundlagen dieses Konzeptes oder vielmehr &#8221;<br />
Nicht-Konzeptes&#8221; klar zu werden.<br />
Ich bemerke, wie in der Diskussion um Emerging Church viel &#252;ber Postmoderne und die Anpassung an den Zeitgeist spekuliert wird. Aber nur wenige machen sich Gedanken dar&#252;ber, woher das kommt und ob das eigentlich wirklich so fruchtbar ist.<br />
Nietzsche w&#228;re ein Schl&#252;ssel dazu. Hier ist alles schon da, was die Postmoderne bewegt. Er ist der Philosoph des 21. Jahrhunderts.<br />
Die Frage ist: Hat er recht? Und weiter: Wie weit hat er recht?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Dekonstruktion – eine Ann&#228;herung von Daniel</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2008/03/09/dekonstruktion-eine-annaeherung/#comment-186</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 16:12:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/2008/03/09/dekonstruktion-eine-annaeherung/#comment-186</guid>
		<description>Hallo interessierter Leser,

deine abschlie&#223;ende Frage hat mich nachdenklich gemacht, und daher m&#246;chte ich nun – auch wenn es hier off-topic ist – etwas zu deiner Frage schreiben. 

Auf den Kommentar von Arne hatte ich damals recht schnell geantwortet, das lag vor allem an der Tatsache, dass er eine konkrete Frage gestellt hatte. Den Kommentar von Jordanus habe ich mir nat&#252;rlich auch direkt durchgelesen und dar&#252;ber nachgedacht. Ich war mir jedoch nicht so recht schl&#252;ssig was ich darauf schreiben sollte. Der Kommentar beinhaltete keine direkte Frage, und erschien mir auch nicht an einen anderen Kommentar anzuschlie&#223;en. Auf mich wirkte der Kommentar nicht gerade dialogbereit und deswegen habe ich nichts darauf geschrieben. Ich h&#228;tte nat&#252;rlich nachfragen k&#246;nnen – und das will ich hiermit tun – wie der Kommentar gemeint ist. Bevor ich jedoch auf Jordanus eingehe eine Frage an dich – worin siehst du die Herausforderung der Dekonstruktion die du in deinem Kommentar andeutest?

@Jordanus
Wie kommst du zu dem Schluss, dass die meisten postmodernen Philosophen Nietsche-Exegese betreiben? Um deine Antwort verstehen zu k&#246;nnen ist es wahrscheinlich auch wichtig, dass du kurz erl&#228;uterst wie du den Begriff ›Exegese‹ in diesem Fall f&#252;llst.

In diesem Sinne auf einen fr&#246;hlichen Austausch,
Daniel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo interessierter Leser,</p>
<p>deine abschlie&#223;ende Frage hat mich nachdenklich gemacht, und daher m&#246;chte ich nun – auch wenn es hier off-topic ist – etwas zu deiner Frage schreiben. </p>
<p>Auf den Kommentar von Arne hatte ich damals recht schnell geantwortet, das lag vor allem an der Tatsache, dass er eine konkrete Frage gestellt hatte. Den Kommentar von Jordanus habe ich mir nat&#252;rlich auch direkt durchgelesen und dar&#252;ber nachgedacht. Ich war mir jedoch nicht so recht schl&#252;ssig was ich darauf schreiben sollte. Der Kommentar beinhaltete keine direkte Frage, und erschien mir auch nicht an einen anderen Kommentar anzuschlie&#223;en. Auf mich wirkte der Kommentar nicht gerade dialogbereit und deswegen habe ich nichts darauf geschrieben. Ich h&#228;tte nat&#252;rlich nachfragen k&#246;nnen – und das will ich hiermit tun – wie der Kommentar gemeint ist. Bevor ich jedoch auf Jordanus eingehe eine Frage an dich – worin siehst du die Herausforderung der Dekonstruktion die du in deinem Kommentar andeutest?</p>
<p>@Jordanus<br />
Wie kommst du zu dem Schluss, dass die meisten postmodernen Philosophen Nietsche-Exegese betreiben? Um deine Antwort verstehen zu k&#246;nnen ist es wahrscheinlich auch wichtig, dass du kurz erl&#228;uterst wie du den Begriff ›Exegese‹ in diesem Fall f&#252;llst.</p>
<p>In diesem Sinne auf einen fr&#246;hlichen Austausch,<br />
Daniel</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Dekonstruktion – eine Ann&#228;herung von interessierter Leser</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2008/03/09/dekonstruktion-eine-annaeherung/#comment-185</link>
		<dc:creator>interessierter Leser</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 17:36:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/2008/03/09/dekonstruktion-eine-annaeherung/#comment-185</guid>
		<description>Wenn ich (ohne Philosophie voll studiert zu haben) den letzten Beitrag richtig verstanden habe, dann ist er eigentlich eine d&#228;ftige Herausforderung ...

Warum schreibt der Autor oben eigentlich "Nun freue ich mich auf den Austausch in den Kommentaren.", wenn er hier monateland nicht antwortet?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich (ohne Philosophie voll studiert zu haben) den letzten Beitrag richtig verstanden habe, dann ist er eigentlich eine d&#228;ftige Herausforderung &#8230;</p>
<p>Warum schreibt der Autor oben eigentlich &#8220;Nun freue ich mich auf den Austausch in den Kommentaren.&#8221;, wenn er hier monateland nicht antwortet?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu ZeitGeist tats&#228;chlich lieferbar von Hasos Tafel &#187; Zeitgeist</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2007/10/11/zeitgeist-tatsaechlich-lieferbar/#comment-184</link>
		<dc:creator>Hasos Tafel &#187; Zeitgeist</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 10:15:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/2007/10/11/zeitgeist-tatsaechlich-lieferbar/#comment-184</guid>
		<description>[...] darf Amazon nicht alles glauben. Zwar stand dort - wie auf dem Zeitgeist-Blog zu lesen war -, Amazon k&#246;nne das Buch &#8220;Zeitgeist&#8221; erst Mitte Dezember liefern. Aber [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] darf Amazon nicht alles glauben. Zwar stand dort - wie auf dem Zeitgeist-Blog zu lesen war -, Amazon k&#246;nne das Buch &#8220;Zeitgeist&#8221; erst Mitte Dezember liefern. Aber [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Dekonstruktion – eine Ann&#228;herung von Jordanus</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2008/03/09/dekonstruktion-eine-annaeherung/#comment-183</link>
		<dc:creator>Jordanus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 11:21:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/2008/03/09/dekonstruktion-eine-annaeherung/#comment-183</guid>
		<description>Ein hilfreicher Text dazu ist Roland Barthes "Der Tod des Autors", das ist sch&#246;n und kurz. Oder Michel Focault "Was ist ein Autor?".
Ich glaube, im Prinzip machen die dasselbe wie Derrida, nur etwas verst&#228;ndlicher. 
Noch besser, verst&#228;ndlicher und witziger hat man das bei Nietzsche in der "G&#246;tzend&#228;mmerung" oder im 125 Fragment von "Die fr&#246;hliche Wissenschaft" (auch zu finden unter http://www.textlog.de/21289.html). Das ist Dekonstruktion pur. Denn Nietzsche ist sozusagen der Gro&#223;- und &#220;bervater der "Bewegung".
Die meisten postmodernen Philosophen wie Focault, Derrida, Barthes, Lacan oder Lyotard betreiben nichts anderes als Nietzsche-Exegese.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein hilfreicher Text dazu ist Roland Barthes &#8220;Der Tod des Autors&#8221;, das ist sch&#246;n und kurz. Oder Michel Focault &#8220;Was ist ein Autor?&#8221;.<br />
Ich glaube, im Prinzip machen die dasselbe wie Derrida, nur etwas verst&#228;ndlicher.<br />
Noch besser, verst&#228;ndlicher und witziger hat man das bei Nietzsche in der &#8220;G&#246;tzend&#228;mmerung&#8221; oder im 125 Fragment von &#8220;Die fr&#246;hliche Wissenschaft&#8221; (auch zu finden unter <a href="http://www.textlog.de/21289.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.textlog.de/21289.html'>http://www.textlog.de/21289.html</a>). Das ist Dekonstruktion pur. Denn Nietzsche ist sozusagen der Gro&#223;- und &#220;bervater der &#8220;Bewegung&#8221;.<br />
Die meisten postmodernen Philosophen wie Focault, Derrida, Barthes, Lacan oder Lyotard betreiben nichts anderes als Nietzsche-Exegese.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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