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	<title>Kommentare f&#252;r ZeitGeist</title>
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	<description>Kultur und Evangelium in der Postmoderne</description>
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		<title>Kommentar zu Im Gottesdienst Heimat finden von Stef</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/comment-page-1/#comment-239</link>
		<dc:creator>Stef</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 09:06:33 +0000</pubDate>
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		<description>Nat&#252;rlich geht es beim &quot;Abendmahl&quot; um Vers&#246;hnung. Aber auch um den Neuen Bund, der durch ein „Mahl“ immer wieder auf’s Neue geschlossen wird (vgl. Lk 20,22). Und das gro&#223;e Wunder dabei ist die reale Anwesenheit Jesu (wie das auch Luther prinzipiell lehrte). Das ist sicherlich nicht unwesentlich. Nicht umsonst hat man in der Alten Kirche die Taufbewerber erst nach der Taufe in die &quot;Geheimnisse&quot; der Eucharistiefeier eingeweiht (Man soll ja auch nicht das &quot;Heilige den Hunden geben“, vgl. Mt 7,6). Und verst&#228;ndlicherweise kam damals dann auch das Ger&#252;cht auf, die Christen w&#252;rden Kannibalismus betreiben (was bei einem reinen Ged&#228;chtnismahl sicherlich nicht der Fall gewesen w&#228;re).
Wenn es um das &quot;ewige Leben&quot; geht, dann ist mir ehrlich gesagt wichtiger, was Jesus lehrt (vgl. Joh 6) als irgendein Reformer (wie z.B. Calvin). Und wenn ich mir bei einer Bibelstelle nicht ganz sicher bin, was diese genau bedeutet oder wie sie gemeint ist, dann z&#228;hlt f&#252;r mich mehr, &quot;was &#252;berall, immer, von allen geglaubt worden ist&quot;(so „definierte“ Vinzenz von Lérins im 5.Jh. n.Chr. was „wirklich katholisch“ ist) als was Einzelpersonen 1500 Jahre nach Jesu Tod denken. Somit stellt sich f&#252;r mich die reformierte Lehre vom Abendmahl eine gravierende Verf&#228;lschung der urchristlichen (bzw. biblischen) Lehre dar und eine Vorenthaltung eines besonderen Segens Gottes f&#252;r die entsprechenden Gl&#228;ubigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nat&#252;rlich geht es beim &#8220;Abendmahl&#8221; um Vers&#246;hnung. Aber auch um den Neuen Bund, der durch ein „Mahl“ immer wieder auf’s Neue geschlossen wird (vgl. Lk 20,22). Und das gro&#223;e Wunder dabei ist die reale Anwesenheit Jesu (wie das auch Luther prinzipiell lehrte). Das ist sicherlich nicht unwesentlich. Nicht umsonst hat man in der Alten Kirche die Taufbewerber erst nach der Taufe in die &#8220;Geheimnisse&#8221; der Eucharistiefeier eingeweiht (Man soll ja auch nicht das &#8220;Heilige den Hunden geben“, vgl. Mt 7,6). Und verst&#228;ndlicherweise kam damals dann auch das Ger&#252;cht auf, die Christen w&#252;rden Kannibalismus betreiben (was bei einem reinen Ged&#228;chtnismahl sicherlich nicht der Fall gewesen w&#228;re).<br />
Wenn es um das &#8220;ewige Leben&#8221; geht, dann ist mir ehrlich gesagt wichtiger, was Jesus lehrt (vgl. Joh 6) als irgendein Reformer (wie z.B. Calvin). Und wenn ich mir bei einer Bibelstelle nicht ganz sicher bin, was diese genau bedeutet oder wie sie gemeint ist, dann z&#228;hlt f&#252;r mich mehr, &#8220;was &#252;berall, immer, von allen geglaubt worden ist&#8221;(so „definierte“ Vinzenz von Lérins im 5.Jh. n.Chr. was „wirklich katholisch“ ist) als was Einzelpersonen 1500 Jahre nach Jesu Tod denken. Somit stellt sich f&#252;r mich die reformierte Lehre vom Abendmahl eine gravierende Verf&#228;lschung der urchristlichen (bzw. biblischen) Lehre dar und eine Vorenthaltung eines besonderen Segens Gottes f&#252;r die entsprechenden Gl&#228;ubigen.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Im Gottesdienst Heimat finden von toby</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/comment-page-1/#comment-238</link>
		<dc:creator>toby</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 12:50:43 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, es ist die &quot;alte Diskussion&quot; um die Transsubstantiationlehre. Da bin ich doch eher Protestant. :) 
Das Abendmahl w&#252;rde ich auch nicht auf diesen Punkt reduzieren, sundern w&#252;rde es tats&#228;chlich im Kontext des Reiches Gottes sehen. Hier wird nicht nur Kreuz und Auferstehungskraft sichtbar, sondern es geht um eine umfassende Vers&#246;hnungstheologie die im Abendmahl ihren Ausdruck bekommt. Vers&#246;hnung zwischen Gott und Mensch, aber auch dar&#252;ber hinaus zwischen den Menschen. Prof Kritzinger hat dazu mal passendeweise geschrieben:
„Das Abendmahl ist f&#252;r ihn ein zentrales Bild, das ganz praktisch Menschen einl&#228;dt, sie versammelt an Gottes gro&#223;en Tisch. Dort ist f&#252;r sie bereit, was sie zum Leben brauchen. Brot und Wein, Sinnbild f&#252;r Christus, der uns durch seine Auferstehung aus dem alten Muster des Todes in ein Leben der Erneuerung befreit. Wir teilen das Brot und den Wein mit allen, die zusammen gekommen sind, werden gest&#228;rkt und dann ausgesandt. Dieses Teilen bezieht sich auf alle Bereiche unseres Lebens. Es sind gen&#252;gend Ressourcen auf der Erde vorhanden und es ist unsere Aufgabe, diese gerecht zu verteilen. Unser Auftrag umfasst geistliche und materielle, geistige und spirituelle G&#252;ter, die wir mit Menschen teilen.“

Wenn wir dies leben udn erleben, kommen tats&#228;chlich Himmel und Erde zusammen....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, es ist die &#8220;alte Diskussion&#8221; um die Transsubstantiationlehre. Da bin ich doch eher Protestant. <img src='http://zeit-geist.info/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Das Abendmahl w&#252;rde ich auch nicht auf diesen Punkt reduzieren, sundern w&#252;rde es tats&#228;chlich im Kontext des Reiches Gottes sehen. Hier wird nicht nur Kreuz und Auferstehungskraft sichtbar, sondern es geht um eine umfassende Vers&#246;hnungstheologie die im Abendmahl ihren Ausdruck bekommt. Vers&#246;hnung zwischen Gott und Mensch, aber auch dar&#252;ber hinaus zwischen den Menschen. Prof Kritzinger hat dazu mal passendeweise geschrieben:<br />
„Das Abendmahl ist f&#252;r ihn ein zentrales Bild, das ganz praktisch Menschen einl&#228;dt, sie versammelt an Gottes gro&#223;en Tisch. Dort ist f&#252;r sie bereit, was sie zum Leben brauchen. Brot und Wein, Sinnbild f&#252;r Christus, der uns durch seine Auferstehung aus dem alten Muster des Todes in ein Leben der Erneuerung befreit. Wir teilen das Brot und den Wein mit allen, die zusammen gekommen sind, werden gest&#228;rkt und dann ausgesandt. Dieses Teilen bezieht sich auf alle Bereiche unseres Lebens. Es sind gen&#252;gend Ressourcen auf der Erde vorhanden und es ist unsere Aufgabe, diese gerecht zu verteilen. Unser Auftrag umfasst geistliche und materielle, geistige und spirituelle G&#252;ter, die wir mit Menschen teilen.“</p>
<p>Wenn wir dies leben udn erleben, kommen tats&#228;chlich Himmel und Erde zusammen&#8230;.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Im Gottesdienst Heimat finden von Stef</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/comment-page-1/#comment-237</link>
		<dc:creator>Stef</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 06:54:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/?p=36#comment-237</guid>
		<description>Jetzt muss ich mich gleich noch ein wenig korrigieren.
Ich habe oben bzgl. des &quot;Eucharistiewunders&quot; schlecht formuliert und eher die lutherische als die katholische Theologie beschrieben.
Bei Luther ist Jesus in Brot und Wein (lediglich) geistig anwesend (Brot und Wein bleiben Brot und Wein), nach katholischen Glauben (und gem&#228;&#223; dem Zeugnis der fr&#252;hen Christen, s.o.) verwandelt sich Brot und Wein tats&#228;chlich in den Leib und das Blut Jesu (so unglaublich das auch klingen mag).
Damit ist Jesus sehr wohl mit den menschlichen Sinnen in der Eucharistie erfahrbar (Brot und Wein schmecken jedoch weiterhin nach Brot und Wein, auch wenn sie der Leib und das Blut Jesu geworden sind).
Was man mit den Sinnen jedoch nicht wahrnehmen kann ist Jesus als Mensch wie vor 2000Jahren. Damit bleibt die Eucharistie ein &quot;Mysterium&quot; und fordert unseren Glauben enorm heraus.
Dennoch ist dieser Glaube &#252;brigens biblisch, da folgende Aussage Jesu darauf hinweist und sie ansonsten auch keinen Sinn machen w&#252;rde:
&lt;blockquote&gt;&quot;53 Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. 55 Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.&quot;(Joh 6,53-56/E&#220;)&lt;/blockquote&gt;
Durch das Essen des &quot;Lamm Gottes&quot; wird der neue Bund mit den Menschen geschlossen ganz analog zum Vorausbild im Alten Testament (Passah-Lamm/Exodus aus &#196;gypten).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt muss ich mich gleich noch ein wenig korrigieren.<br />
Ich habe oben bzgl. des &#8220;Eucharistiewunders&#8221; schlecht formuliert und eher die lutherische als die katholische Theologie beschrieben.<br />
Bei Luther ist Jesus in Brot und Wein (lediglich) geistig anwesend (Brot und Wein bleiben Brot und Wein), nach katholischen Glauben (und gem&#228;&#223; dem Zeugnis der fr&#252;hen Christen, s.o.) verwandelt sich Brot und Wein tats&#228;chlich in den Leib und das Blut Jesu (so unglaublich das auch klingen mag).<br />
Damit ist Jesus sehr wohl mit den menschlichen Sinnen in der Eucharistie erfahrbar (Brot und Wein schmecken jedoch weiterhin nach Brot und Wein, auch wenn sie der Leib und das Blut Jesu geworden sind).<br />
Was man mit den Sinnen jedoch nicht wahrnehmen kann ist Jesus als Mensch wie vor 2000Jahren. Damit bleibt die Eucharistie ein &#8220;Mysterium&#8221; und fordert unseren Glauben enorm heraus.<br />
Dennoch ist dieser Glaube &#252;brigens biblisch, da folgende Aussage Jesu darauf hinweist und sie ansonsten auch keinen Sinn machen w&#252;rde:</p>
<blockquote><p>&#8220;53 Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. 55 Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.&#8221;(Joh 6,53-56/E&#220;)</p></blockquote>
<p>Durch das Essen des &#8220;Lamm Gottes&#8221; wird der neue Bund mit den Menschen geschlossen ganz analog zum Vorausbild im Alten Testament (Passah-Lamm/Exodus aus &#196;gypten).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Im Gottesdienst Heimat finden von Stef</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/comment-page-1/#comment-236</link>
		<dc:creator>Stef</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 14:04:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/?p=36#comment-236</guid>
		<description>Hi toby,
ja klar, durch das Reich Gottes auf Erden wird ein Abglanz des Himmel f&#252;r uns Menschen sichtbar.
Dass sich Himmel und Erde im Gottesdienst ber&#252;hren hat m.E. aber noch eine andere Qualit&#228;t. Und ob das wirklich geschieht h&#228;ngt zudem auch vom Gottesdienst bzw. den Teilnehmern selbst ab. Deshalb halte ich die Gestaltung des Gottesdienstes auch nicht (mehr) f&#252;r beliebig. Nachdem ich letztes Jahr nach 13 Jahren als protestantischer Freikirchler wieder katholisch wurde (das ist mal ein Ding, gell? ;-) ), bin ich zur &#220;berzeugung gelangt, dass man den Gottesdienst nicht einfach (nur) nach menschlichem Ermessen bzw. Geschmack gestalten sollte bzw. darf (so interessant ich Euer &quot;Experiment&quot; auch finde ;-) ).
Der Hauptgrund liegt im Opfercharakter des Herrenmahls. Katholiken glauben n&#228;mlich, dass in der Gestalt von Brot und Wein Jesus Christus, also Gott selbst leibhaftig, also physisch (wenn auch nicht mit den Sinnen wahrnehmbar, d.h. u.a. unsichtbar) anwesend ist. Damit &quot;beugt&quot; sich mit dem &quot;lokalen Herabkommen&quot; Jesu der Himmel in realer Form auf die Erde nieder.
Dass das &#252;brigens kein Aberglaube oder neuzeitliche &quot;Erfindung&quot; der kath. Kirche ist, belegen die Schriften der fr&#252;hen Christen (siehe z.B. http://www.staycatholic.com/ecf_the_mass.htm).
Oder was denkst Du dar&#252;ber?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi toby,<br />
ja klar, durch das Reich Gottes auf Erden wird ein Abglanz des Himmel f&#252;r uns Menschen sichtbar.<br />
Dass sich Himmel und Erde im Gottesdienst ber&#252;hren hat m.E. aber noch eine andere Qualit&#228;t. Und ob das wirklich geschieht h&#228;ngt zudem auch vom Gottesdienst bzw. den Teilnehmern selbst ab. Deshalb halte ich die Gestaltung des Gottesdienstes auch nicht (mehr) f&#252;r beliebig. Nachdem ich letztes Jahr nach 13 Jahren als protestantischer Freikirchler wieder katholisch wurde (das ist mal ein Ding, gell? <img src='http://zeit-geist.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ), bin ich zur &#220;berzeugung gelangt, dass man den Gottesdienst nicht einfach (nur) nach menschlichem Ermessen bzw. Geschmack gestalten sollte bzw. darf (so interessant ich Euer &#8220;Experiment&#8221; auch finde <img src='http://zeit-geist.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ).<br />
Der Hauptgrund liegt im Opfercharakter des Herrenmahls. Katholiken glauben n&#228;mlich, dass in der Gestalt von Brot und Wein Jesus Christus, also Gott selbst leibhaftig, also physisch (wenn auch nicht mit den Sinnen wahrnehmbar, d.h. u.a. unsichtbar) anwesend ist. Damit &#8220;beugt&#8221; sich mit dem &#8220;lokalen Herabkommen&#8221; Jesu der Himmel in realer Form auf die Erde nieder.<br />
Dass das &#252;brigens kein Aberglaube oder neuzeitliche &#8220;Erfindung&#8221; der kath. Kirche ist, belegen die Schriften der fr&#252;hen Christen (siehe z.B. <a href="http://www.staycatholic.com/ecf_the_mass.htm)" rel="nofollow"></a><a href='http://www.staycatholic.com/ecf_the_mass.htm'>http://www.staycatholic.com/ecf_the_mass.htm</a>).<br />
Oder was denkst Du dar&#252;ber?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Im Gottesdienst Heimat finden von Tobias</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/comment-page-1/#comment-235</link>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 11:48:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/?p=36#comment-235</guid>
		<description>Hi Stef,
danke f&#252;r deine Gedanken und Hinweise. Es gef&#228;llt mir sehr gut, dass sich Himmel und Erde Im Gottesdienst , aber ich glaube, dass dies nicht nur ein Kennzeichen vom Gottesdienst ist, sondern &#252;berhaupt ein Zeichen des Reiches Gottes. in diesem Reich, mitten unter uns, wird ein St&#252;ck des Himmels sichtbar. Manchmal muss man genau hinschauen, um es zu erkennen, aber ich bin fest davon &#252;berzeigt, dass sich dieses Reich unter uns durchsetzen wird. 

Eine interessante Seite zum Verst&#228;ndnis der ersten Christen ist auch:
http://www.earlychristianwritings.com/

Liebe GR&#252;&#223;e,
toby</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Stef,<br />
danke f&#252;r deine Gedanken und Hinweise. Es gef&#228;llt mir sehr gut, dass sich Himmel und Erde Im Gottesdienst , aber ich glaube, dass dies nicht nur ein Kennzeichen vom Gottesdienst ist, sondern &#252;berhaupt ein Zeichen des Reiches Gottes. in diesem Reich, mitten unter uns, wird ein St&#252;ck des Himmels sichtbar. Manchmal muss man genau hinschauen, um es zu erkennen, aber ich bin fest davon &#252;berzeigt, dass sich dieses Reich unter uns durchsetzen wird. </p>
<p>Eine interessante Seite zum Verst&#228;ndnis der ersten Christen ist auch:<br />
<a href="http://www.earlychristianwritings.com/" rel="nofollow"></a><a href='http://www.earlychristianwritings.com/'>http://www.earlychristianwritings.com/</a></p>
<p>Liebe GR&#252;&#223;e,<br />
toby</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Im Gottesdienst Heimat finden von Stef</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/comment-page-1/#comment-234</link>
		<dc:creator>Stef</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 11:21:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/?p=36#comment-234</guid>
		<description>Zu:
&lt;blockquote&gt;Wie sahen die Gottesdienste der ersten Christen aus?&lt;/blockquote&gt;

In der Bibel (NT) wird hierzu ja nur sehr sp&#228;rlich bzw. allgemein berichtet.
Aber hast Du Dir schon mal angeschaut wie die fr&#252;hen Christen (nach Abschluss des NTs) Gottesdienst feierten? Hierzu gibt es n&#228;mlich einiges mehr an Informationen.
Justin der M&#228;rtyrer, der im 2. Jh. n.Chr. lebte, hat z.B. &#252;ber die damalige Gottesdienstform in seiner &quot;Ersten Apologie&quot; geschrieben (siehe z.B. http://www.projekt-kirche.de/html/kirchenvater.html#Gottesdienst).

Weiterhin sollte man vielleicht noch erw&#228;hnen, dass sich die Gottesdienstform im Laufe der Jahrhunderte weiter entwickelte bzw. ausformte. Zentral war jedoch zu allen Zeiten die Eucharistiefeier (d.h. das Herrenmahl), was ja heutzutage in vielen (protestantischen) Gottesdiensten leider etwas in den Hintergrund getreten ist bzw. mit einem anderen Verst&#228;ndnis als die der ersten Christen gefeiert wird.

Was h&#228;ltst Du &#252;brigens vom Gedanken, dass der Gottesdienst eine Feier ist, bei der sich Himmel und Erde ber&#252;hren? D.h. eine Feier, die nicht nur hier auf der Erde, sondern gleichzeitig auch im Himmel (mitsamt der Engel etc.) gefeiert wird? Das ist n&#228;mlich der Gedanke der kath. Messe (so beschrieben in &quot;Das Mahl des Lammes. Die Messe als Himmel auf Erden&quot; von Scott Hahn).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu:</p>
<blockquote><p>Wie sahen die Gottesdienste der ersten Christen aus?</p></blockquote>
<p>In der Bibel (NT) wird hierzu ja nur sehr sp&#228;rlich bzw. allgemein berichtet.<br />
Aber hast Du Dir schon mal angeschaut wie die fr&#252;hen Christen (nach Abschluss des NTs) Gottesdienst feierten? Hierzu gibt es n&#228;mlich einiges mehr an Informationen.<br />
Justin der M&#228;rtyrer, der im 2. Jh. n.Chr. lebte, hat z.B. &#252;ber die damalige Gottesdienstform in seiner &#8220;Ersten Apologie&#8221; geschrieben (siehe z.B. <a href="http://www.projekt-kirche.de/html/kirchenvater.html#Gottesdienst)" rel="nofollow"></a><a href='http://www.projekt-kirche.de/html/kirchenvater.html#Gottesdienst'>http://www.projekt-kirche.de/html/kirchenvater.html#Gottesdienst</a>).</p>
<p>Weiterhin sollte man vielleicht noch erw&#228;hnen, dass sich die Gottesdienstform im Laufe der Jahrhunderte weiter entwickelte bzw. ausformte. Zentral war jedoch zu allen Zeiten die Eucharistiefeier (d.h. das Herrenmahl), was ja heutzutage in vielen (protestantischen) Gottesdiensten leider etwas in den Hintergrund getreten ist bzw. mit einem anderen Verst&#228;ndnis als die der ersten Christen gefeiert wird.</p>
<p>Was h&#228;ltst Du &#252;brigens vom Gedanken, dass der Gottesdienst eine Feier ist, bei der sich Himmel und Erde ber&#252;hren? D.h. eine Feier, die nicht nur hier auf der Erde, sondern gleichzeitig auch im Himmel (mitsamt der Engel etc.) gefeiert wird? Das ist n&#228;mlich der Gedanke der kath. Messe (so beschrieben in &#8220;Das Mahl des Lammes. Die Messe als Himmel auf Erden&#8221; von Scott Hahn).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Im Gottesdienst Heimat finden von toby</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/comment-page-1/#comment-226</link>
		<dc:creator>toby</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 14:24:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/?p=36#comment-226</guid>
		<description>Das Konzept der &quot;Sunday Plazza&quot; hab ich mir nat&#252;rlich angeschaut und finde es auch sehr gut, aber ich glaube, dass wir nicht so zielgruppenorientiert herangehen, sowohl von der Altersstruktur als auch von dem Milieuhintergrund. Mit den &quot;Zellen&quot; ist das ganz interessant, auf der einen Seite haben die &quot;Gemeindeleute&quot; ihre Zellen, auf der anderen Seite bildet sich gerade eine &quot;Mosaikzelle&quot;, die sich auch einmal im Monat (dann hat man alle zwei Wochen ein treffen) trifft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Konzept der &#8220;Sunday Plazza&#8221; hab ich mir nat&#252;rlich angeschaut und finde es auch sehr gut, aber ich glaube, dass wir nicht so zielgruppenorientiert herangehen, sowohl von der Altersstruktur als auch von dem Milieuhintergrund. Mit den &#8220;Zellen&#8221; ist das ganz interessant, auf der einen Seite haben die &#8220;Gemeindeleute&#8221; ihre Zellen, auf der anderen Seite bildet sich gerade eine &#8220;Mosaikzelle&#8221;, die sich auch einmal im Monat (dann hat man alle zwei Wochen ein treffen) trifft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Im Gottesdienst Heimat finden von Daniel</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/comment-page-1/#comment-225</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 08:59:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/?p=36#comment-225</guid>
		<description>Mich spricht euer Konzept ebenfalls an. Trage &#228;hnliche Gedanken schon eine Ganze Weile mit mir herum. Vom Rhythmus her finde ich allerdings den monatlichen Rhythmus „besser“ - auf diese Weise kann meiner Ansicht nach die „Gottesdienst-Gewohnheit“ noch besser dekonstruiert werden. Wichtig w&#228;re es hierbei dann jedoch gemeinsame Unterst&#252;tzung in der Nachfolge &#228;hnlich der „Zellen“ zu etablieren. In diesem Zusammenhang finde ich den Weg den das &lt;a href=&quot;http://netzwerk.be/index.php?id=8&quot; title=&quot;netzwerk.be&quot;&gt;netzwerk.be&lt;/a&gt; in der Schweiz geht sehr gut - Verbindung von kleineren Gruppen und einem monatlichen Event an dem (gemeinsame) Nachfolge auf unterschiedlichen Ebenen gefeiert wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich spricht euer Konzept ebenfalls an. Trage &#228;hnliche Gedanken schon eine Ganze Weile mit mir herum. Vom Rhythmus her finde ich allerdings den monatlichen Rhythmus „besser“ &#8211; auf diese Weise kann meiner Ansicht nach die „Gottesdienst-Gewohnheit“ noch besser dekonstruiert werden. Wichtig w&#228;re es hierbei dann jedoch gemeinsame Unterst&#252;tzung in der Nachfolge &#228;hnlich der „Zellen“ zu etablieren. In diesem Zusammenhang finde ich den Weg den das <a href="http://netzwerk.be/index.php?id=8" title="netzwerk.be">netzwerk.be</a> in der Schweiz geht sehr gut &#8211; Verbindung von kleineren Gruppen und einem monatlichen Event an dem (gemeinsame) Nachfolge auf unterschiedlichen Ebenen gefeiert wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Im Gottesdienst Heimat finden von toby</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/comment-page-1/#comment-224</link>
		<dc:creator>toby</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 15:49:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/?p=36#comment-224</guid>
		<description>Zu dem Rhythmus: Das ist etwas kompliziert. Alle fanden den w&#246;chentlichen Rhythmus besser, au&#223;er diejenigen die die R&#228;ume verantwortet habe, denen war es zu viel. Ich denke, dass wir zu viel auf einmal wollten, Ver&#228;nderungen brauchen Zeit und die Leute m&#252;ssen sich erst daran gew&#246;hnen eine aktive Rolle im Gottesdienst zu haben, es ist einfach viel sch&#246;ner &quot;nur&quot; zu kommen.... :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu dem Rhythmus: Das ist etwas kompliziert. Alle fanden den w&#246;chentlichen Rhythmus besser, au&#223;er diejenigen die die R&#228;ume verantwortet habe, denen war es zu viel. Ich denke, dass wir zu viel auf einmal wollten, Ver&#228;nderungen brauchen Zeit und die Leute m&#252;ssen sich erst daran gew&#246;hnen eine aktive Rolle im Gottesdienst zu haben, es ist einfach viel sch&#246;ner &#8220;nur&#8221; zu kommen&#8230;. <img src='http://zeit-geist.info/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Im Gottesdienst Heimat finden von toby</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/comment-page-1/#comment-223</link>
		<dc:creator>toby</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 14:42:29 +0000</pubDate>
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		<description>Also, ich versuche Mal die Fragen zu beantworten und du kannst ja dan nachfragen! :)
Die Grundidee ist einen inklusiven Gottesdienst anzubieten, hei&#223;t jede/jeder hat seinen Platz. Das ist nat&#252;rlich herausfordernd, gerade bei Kids, aber auch Behinderten etc. Die R&#228;ume sind f&#252;r alle offen und der &quot;Communioraum&quot; ist als Treffpunkt auch die ganze Zeit offen. Die Kids haben die M&#246;glichkeit &#252;berall dabei zu sein, konzentrieren sich aber schnell auf ihren Raum (in unserem Fall Chaoskirche), dort feiern Kinder und Erwachsene zusammen Gottesdienst. Das klappt immer dann ganz gut, wenn viele von beiden da sind. Wenn nur Kids da sind, wird es doch eher zum Kindergottesdienst.
Die R&#228;ume kann jeder anbieten, es muss nur abgesprochen werden. Manche R&#228;ume gibt es regelm&#228;&#223;ig, manche nur ab und zu. Die meisten R&#228;ume sind &quot;geschlossen&quot;, hei&#223;t man geht rein und soll auch f&#252;r die Zeit drin bleiben und nicht wechseln, hat sich bew&#228;hrt.
Die &quot;Schlaglichter&quot; kommen von allen, wer gerade was dazu sagen m&#246;chte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also, ich versuche Mal die Fragen zu beantworten und du kannst ja dan nachfragen! <img src='http://zeit-geist.info/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Die Grundidee ist einen inklusiven Gottesdienst anzubieten, hei&#223;t jede/jeder hat seinen Platz. Das ist nat&#252;rlich herausfordernd, gerade bei Kids, aber auch Behinderten etc. Die R&#228;ume sind f&#252;r alle offen und der &#8220;Communioraum&#8221; ist als Treffpunkt auch die ganze Zeit offen. Die Kids haben die M&#246;glichkeit &#252;berall dabei zu sein, konzentrieren sich aber schnell auf ihren Raum (in unserem Fall Chaoskirche), dort feiern Kinder und Erwachsene zusammen Gottesdienst. Das klappt immer dann ganz gut, wenn viele von beiden da sind. Wenn nur Kids da sind, wird es doch eher zum Kindergottesdienst.<br />
Die R&#228;ume kann jeder anbieten, es muss nur abgesprochen werden. Manche R&#228;ume gibt es regelm&#228;&#223;ig, manche nur ab und zu. Die meisten R&#228;ume sind &#8220;geschlossen&#8221;, hei&#223;t man geht rein und soll auch f&#252;r die Zeit drin bleiben und nicht wechseln, hat sich bew&#228;hrt.<br />
Die &#8220;Schlaglichter&#8221; kommen von allen, wer gerade was dazu sagen m&#246;chte.</p>
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