<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>ZeitGeist</title>
	<atom:link href="http://zeit-geist.info/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://zeit-geist.info</link>
	<description>Kultur und Evangelium in der Postmoderne</description>
	<lastBuildDate>Tue, 06 Oct 2009 08:40:25 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.5</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Im Gottesdienst Heimat finden</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/</link>
		<comments>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 08:06:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[ZeitGeist]]></category>
		<category><![CDATA[Christus-Treff]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Mosaik]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/?p=36</guid>
		<description><![CDATA[Gedanken von Tobias Faix am Beispiel von CT-Mosaik.
Pers&#246;nliche Erfahrungen &#38; Hintergr&#252;nde
Acht Jahre war ich als Hauptamtlicher f&#252;r unsere Gemeindegottesdienste verantwortlich und auch danach als Ehrenamtlicher sa&#223; und sitze ich fast jeden Sonntag im Gottesdienst oder habe aktiv mitgearbeitet. F&#252;r vieles bin ich sehr dankbar und denke, dass Gott die unterschiedlichen Gottesdienste zum Wachstum seines Reiches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gedanken von Tobias Faix am Beispiel von CT-Mosaik.</p>
<p><strong>Pers&#246;nliche Erfahrungen &amp; Hintergr&#252;nde</strong><br />
Acht Jahre war ich als Hauptamtlicher f&#252;r unsere Gemeindegottesdienste verantwortlich und auch danach als Ehrenamtlicher sa&#223; und sitze ich fast jeden Sonntag im Gottesdienst oder habe aktiv mitgearbeitet. F&#252;r vieles bin ich sehr dankbar und denke, dass Gott die unterschiedlichen Gottesdienste zum Wachstum seines Reiches gebraucht. Aber ich merkte immer wieder, wie die Frage nach einem „m&#252;ndigen Christsein“ in mir auf kam, wie Christinnen und Christen nicht nur in einen Gottesdienst gehen, sondern selbst Teil dieses Gottesdienstes werden k&#246;nnen. Dabei ertappte ich mich oftmals selbst, wie ein individualistisches und konsumfreundliches Verhalten mehr Raum bekam, als ich es selbst zugeben wollte: Die Predigt war gut, wenn sie in mein theologisches Konzept passte. Oder: Die Anbetung war geistlich, wenn sie mich ber&#252;hrte. Die Fragen: Ob die Predigt der Gemeinde dient? oder: Ob der Lobpreis Gott geehrt hat? wurden oftmals in den Hintergrund gestellt. Von dieser Unzufriedenheit angetrieben versuchte ich mir Gedanken um Gottesdienste zu machen. Wie sahen die Gottesdienste der ersten Christen aus? Was sind gute Traditionen? Wo sind Erneuerungen n&#246;tig? Was brauchen die Menschen heute? Ein Vers, der mich dabei am meisten herausforderte, steht im 1. Korinther 14,26 (GN):</p>
<blockquote><p>„Was folgt daraus f&#252;r euch, Br&#252;der und Schwestern? Wenn ihr zum Gottesdienst zusammenkommt, kann jeder und jede etwas dazu beitragen: ein Lied vorsingen oder eine Lehre vortragen oder eine Offenbarung weitergeben oder in unbekannten Sprachen reden oder die Deutung dazu geben. Aber alles muss dem Aufbau der Gemeinde dienen.“</p></blockquote>
<p>Dieser Vers deckte sich so gar nicht mit den Erfahrungen der meisten Gottesdienste in Kirchen und Freikirchen meiner Umgebung. Also begann ein Prozess, in dem ich mir einige biblisch-theologische Gedanken aufschrieb, mit Freunden diskutierte und mit der Gemeindeleitung sprach. In diesen Gespr&#228;chen war ich &#252;berrascht, wie viele sagten, dass sie zwar in den Gottesdienst gehen, aber dieser f&#252;r sie keine geistliche Heimat darstellen w&#252;rde. Eher noch die Menschen, die sich dort treffen. Ein Jahr sp&#228;ter entstand daraus der ct-mosaik Gottesdienst.</p>
<p><span id="more-36"></span></p>
<p><strong>CT-Mosaik Gottesdienst: Menschen begegnen &#8211; Gott erleben</strong><br />
Der ct-mosaik Gottesdienst m&#246;chte Menschen in die Begegnung miteinander und mit Gott f&#252;hren. Dabei sollen traditionelle Gottesdienstformen auf neuere Methoden treffen und somit den Reichtum und die Vielfalt des christlichen Glaubens zum Ausdruck bringen. So soll die heilende Gemeinschaft und der Wert des Einzelnen gleicherma&#223;en beachtet und geachtet werden und dadurch Anbetung Gottes auf unterschiedliche und kreative Weise geschehen.</p>
<p>Ablaufrahmen:</p>
<ul>
<li>16:00 h &#8211; Begr&#252;&#223;ung, kurzer liturgischer Einstieg mit Gebet &amp; Lied</li>
<li>16:05 h &#8211; Offene Zeit der Begegnung bei Kaffee &amp; Kuchen/Kekse</li>
<li>16:30 h &#8211; Einf&#252;hrung ins Thema des Gottesdienstes und Vorstellung der R&#228;ume</li>
<li>16:40 h &#8211; offene R&#228;ume (jeder w&#228;hlt selbst) evtl. mehrere R&#228;ume zum Wechseln</li>
<li>17:20 h &#8211; kurze Schlaglichter aus den R&#228;umen und gemeinsamer liturgischer Schluss</li>
<li>17:30 h &#8211; danach Schluss &amp; Abbau</li>
</ul>
<p>Der Gottesdienst findet jeden 1. Sonntag im Monat von 16:00 bis 17:30h im ChristHaus in Marburg statt.</p>
<p><strong>Partizipation durch „R&#228;ume“</strong><br />
Es m&#252;ssen nicht jedes Mal die gleichen Angebote gemacht werden, sondern es k&#246;nnen unterschiedliche sein. Die meisten R&#228;ume sind offen, so dass man sich nicht f&#252;r einen Raum &#8220;verpflichtet&#8221;, sondern auch verschiedene R&#228;ume nutzen kann.</p>
<p><em>Raum 1: Communio</em><br />
Dieser Raum ist st&#228;ndig offen und verf&#252;gbar. Gemeinschaft, Essen und Begegnung sind keine Notl&#246;sung, sondern ein geistlicher Teil des Ganzen. Hier startet und endet der Gottesdienst auch.</p>
<p><em>Raum 2: Bibelgespr&#228;ch</em><br />
Hier soll ein interaktives Bibelgespr&#228;ch stattfinden, das den Teilnehmern erm&#246;glicht, sich zu beteiligen. Manchmal kann es auch Predigtteile geben oder andere Methoden.</p>
<p><em>Raum 3: Kreativit&#228;t &amp; Kunst</em><br />
Kunst und Kreativit&#228;t ist ein Ausdruck von Gottes Sch&#246;pfung und soll in diesem Raum besonders gef&#246;rdert werden. Der Kreativit&#228;t sind keine Grenzen gesetzt: von Tanz &#252;ber Bildmeditation zu selber malen oder Bibeltext „nachempfinden“.</p>
<p><em>Raum 4: Ruhe &amp; Gebet</em><br />
In diesem Raum ist Ruhe und Zeit f&#252;r Gebet. Gemeinsam beten oder einfach inne halten und Ruhe genie&#223;en.</p>
<p><em>Raum 5: &#8220;Chaoskirche&#8221; &#8211; Mit Kids Gott erleben</em><br />
Interaktiv und erlebnisorientiert f&#252;r alle Kinder und Erwachsene (Eltern und Nichteltern), die Basiselemente des Glaubens auf einfache und erfrischende Art erleben und begreifen.</p>
<p><em>Raum 6: &#8220;Anbetung unplugged&#8221;</em><br />
Authentisch Gott anbeten in Liedern, Eindr&#252;cken und Gebeten.</p>
<p><em>Raum 7: Offen f&#252;r Neues</em><br />
Abendmahl, Videoanbetung, Gebetsspaziergang etc.</p>
<p><strong>Werte, die wir St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck lernen und leben wollen:</strong></p>
<ul>
<li><em>Partizipation:</em> Jeder ist Teil des Ganzen</li>
<li><em>Missional:</em> Gottesdienst als Teil des Alltags</li>
<li><em>Niederschwelligkeit:</em> Jeder ist willkommen und bringt sich mit ein, so wie er/sie kann und will.</li>
<li><em>Gemeinschaft:</em> Steht im Zentrum als Heilskraft Gottes: Herstellung des Schaloms: Zu Gott, zu mir selbst, zu meinem N&#228;chsten und zur Umwelt. Ziele der Gemeinschaft: (als heilende Kraft)</li>
<li><em>Ganzheitlich:</em> Die &#8220;Heiligkeit!&#8221; (der einzelnen R&#228;ume, Aktionen, Gemeinschaft) entsteht nicht durch Tradition, sondern durch die Motivation der Einzelnen zu Gott hin. Konsequenz: Essen ist genauso heilig wie Anbetung.</li>
<li><em>Inkarnatorisch:</em> Jesus wurde Mensch, Teil unserer Kultur und unseres Lebens. Leben teilen hei&#223;t inkarnatorisch leben.</li>
<li><em>Mitarbeiterf&#246;rderung durch Verantwortung:</em> Wir wollen nicht defizitorientiert arbeiten, sondern in die Gaben vertrauen, die jeder mitbringt und das Gute und das Potenzial in jedem sehen (Imago Dei). Jeder darf kommen und sich beteiligen.</li>
</ul>
<p><strong>Erfahrungen, Problemfelder und neue Ziele</strong><br />
Die ersten drei/vier Monate liefen sehr gut, es kamen viele Leute. Manche waren einfach neugierig, andere f&#252;hlten sich vom Konzept angesprochen. Interessant war, dass viele kamen, die den Christustreff nicht als ihre Heimat sehen. Die eher „traditionellen“ Gottesdienstbesucher waren dagegen schwer zu erreichen. Wir feierten jeden Sonntag Mosaik Gottesdienst und es kamen sehr viele unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Altersstufen und Milieus, Christen und Suchende, Neugierige und Frustrierte, Familien und Singles. Diese Heterogenit&#228;t war interessant und spannend, hat aber auch Probleme mit sich gebracht. Der Grundsatz war: alle sind willkommen und alle d&#252;rfen mitarbeiten. Gerade Letzteres hat sich aber zunehmend als Belastung herausgestellt. Viele sind gekommen, aber es hat sich schnell ein Kern herausgebildet, der Verantwortung f&#252;r die einzelnen R&#228;ume &#252;bernommen hat. Dieser Kern war aber zu klein, als dass er einen regelm&#228;&#223;igen w&#246;chentlichen Gottesdienst gestalten k&#246;nnte, au&#223;erdem stellt er den Grundgedanken der Partizipation auf den Kopf. Aber: Partizipation kann nicht eingefordert werden, sondern muss gelebt werden. Wir haben gemerkt, dass es einen gro&#223;en Unterschied zwischen der Zustimmung von Werten und diese Werte leben gibt. Nach einem halben Jahr haben wir von einmal w&#246;chentlich auf einmal im Monat umgestellt, wobei wir die Hoffnung haben, dass sich in den n&#228;chsten Monaten, vielleicht auch Jahren, der Prozess zu einem w&#246;chentlichen Gottesdienst entwickelt. Wie sagte eine Frau zu mir: „Lieber Tobias, 10 Jahre bin ich in den Gottesdienst gegangen und habe mich bedienen lassen, jetzt soll ich pl&#246;tzlich aktiv mitmachen. Du musst mir Zeit geben, das bin ich nicht gew&#246;hnt.“ Mitten in diesem Prozess stehen wir jetzt und sind gespannt, wohin uns die Reise f&#252;hren wird. Ich bin nach wie vor davon &#252;berzeugt, dass die gr&#246;&#223;te Anziehungskraft f&#252;r Menschen in unserer Zeit die heilende Gemeinschaft von Christinnen und Christen ist.</p>
<p>Weitere Infos auf der <a title="christus-treff-marburg.de » Mosaik" href="http://www.christus-treff-marburg.de/Gottesdienst-CT_Mosaik.html">Mosaikseite des Christus-Treffs</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeit-geist.info/2009/10/06/im-gottesdienst-heimat-finden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;ZeitGeist 2 Postmoderne Heimatkunde&#8221;</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2009/09/21/zeitgeist-2-postmoderne-heimatkunde/</link>
		<comments>http://zeit-geist.info/2009/09/21/zeitgeist-2-postmoderne-heimatkunde/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 20:19:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft Evangelium]]></category>
		<category><![CDATA[ZeitGeist]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/?p=34</guid>
		<description><![CDATA[Heute ist ZeitGeist 2 herausgekommen, wor&#252;ber wir uns sehr freuen. Auch diesmal geht es um die Auseinandersetzung zwischen gesellschaftlichen Ver&#228;nderungen und dem Evangelium. Der &#8220;rote Faden&#8221;, der uns durch den Marktplatz, die Kirchgasse, den Boulevard und die Spielstra&#223;e f&#252;hrt hei&#223;t &#8220;Heimat&#8221;. Wo und wie k&#246;nnen wir in all den Ver&#228;nderungen unseres Lebens unsere geistliche Heimat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist ZeitGeist 2 herausgekommen, wor&#252;ber wir uns sehr freuen. Auch diesmal geht es um die Auseinandersetzung zwischen gesellschaftlichen Ver&#228;nderungen und dem Evangelium. Der &#8220;rote Faden&#8221;, der uns durch den Marktplatz, die Kirchgasse, den Boulevard und die Spielstra&#223;e f&#252;hrt hei&#223;t &#8220;Heimat&#8221;. Wo und wie k&#246;nnen wir in all den Ver&#228;nderungen unseres Lebens unsere geistliche Heimat finden? Pers&#246;nlich, in Kirchen und Gemeinden und in der Gesellschaft. Anhand der Sinusmilieus gibt es wieder jede Menge interessanter und innovativer Praxisbeispiele.</p>
<p>Auf der Homepage gibt es wieder Leseproben und eine Einf&#252;hrung in Buch.</p>
<p>Danke an alle Autorinnen und Autoren die zum gelingen des Werkes beigetragen hat.</p>
<p>Die Diskussion kann beginnen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeit-geist.info/2009/09/21/zeitgeist-2-postmoderne-heimatkunde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;2. Auflage von ZeitGeist&#8221;</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2008/09/03/2-auflage-von-zeitgeist/</link>
		<comments>http://zeit-geist.info/2008/09/03/2-auflage-von-zeitgeist/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 17:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[ZeitGeist]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/?p=21</guid>
		<description><![CDATA[Heute ist die 2. Auflage von ZeitGeist erschienen, was nat&#252;rlich ein Grund zur Freude ist. Inhaltlich hat sich au&#223;er ein paar orthographischen Verbesserungen nicht viel ver&#228;ndert. Was sich ver&#228;ndert hat ist, dass ZeitGeist  eine neue Reihe anf&#228;ngt: &#8220;Edition Emergent Deutschland&#8221;. Das bedeutet nat&#252;rlich, dass es noch mehrere B&#252;cher in dieser Reihe geben wird, zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist die 2. Auflage von ZeitGeist erschienen, was nat&#252;rlich ein Grund zur Freude ist. Inhaltlich hat sich au&#223;er ein paar orthographischen Verbesserungen nicht viel ver&#228;ndert. Was sich ver&#228;ndert hat ist, dass ZeitGeist  eine neue Reihe anf&#228;ngt: &#8220;Edition Emergent Deutschland&#8221;. Das bedeutet nat&#252;rlich, dass es noch mehrere B&#252;cher in dieser Reihe geben wird, zwei davon werden 2009 erscheinen, zum einen ZeitGeist 2 und zum anderen ein Buch &#252;ber Spiritualit&#228;t &amp; Gemeinschaft(en). Es bleibt spannend.</p>
<p>Auch m&#246;chte ich noch mal betonen, dass der ZeitGeist Blog offen ist f&#252;r Artikel, Impulse und Herausforderungen zum Thema &#8220;Evangelium &amp; Kultur&#8221;. Schicke einfach deinen Artikel per Mail ein, wir ver&#246;ffentlichen ihn dann. Es wird Zeit, dass wieder ein bisschen Leben auf den Blog kommt, es war lange genug sehr ruhig&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeit-geist.info/2008/09/03/2-auflage-von-zeitgeist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Missionale Gemeinde</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2008/06/20/missionale-gemeinde/</link>
		<comments>http://zeit-geist.info/2008/06/20/missionale-gemeinde/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 15:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[ZeitGeist]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/?p=20</guid>
		<description><![CDATA[Mit diesem Blog wollten wir von Anfang an gemeinsam &#252;ber die Verbindung von Kultur und Evangelium nachdenken. Wir wollten uns gemeinsam fragen, wie wir Christus in unserer Gesellschaft nachfolgen k&#246;nnen, und wie ein Leben aussehen kann, dass sich auch unser Umfeld dadurch ver&#228;ndert. Dazu wollten wir auch gerne Artikel aus dem Buch gemeinsam betrachten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesem Blog wollten wir von Anfang an gemeinsam &#252;ber die Verbindung von Kultur und Evangelium nachdenken. Wir wollten uns gemeinsam fragen, wie wir Christus in unserer Gesellschaft nachfolgen k&#246;nnen, und wie ein Leben aussehen kann, dass sich auch unser Umfeld dadurch ver&#228;ndert. Dazu wollten wir auch gerne Artikel aus dem Buch gemeinsam betrachten und den einen oder anderen Gedanken &#252;ber einen Artikel des Buches hinaus denken. Das geschieht hier auch alles, wenngleich nicht mit der h&#246;chsten Frequenz.</p>
<p>Gestern Abend bin ich &#252;ber eine Reihe von Blogeintr&#228;gen gestolpert, die im Laufe der Nacht eine Idee haben reifen lassen. Bj&#246;rn Wagner hat sich den Artikel ›Die missionale Gemeinde‹ von Mike Bischoff und Tobias Faix vorgenommen, liest diesen und schreibt zu einzelnen S&#228;tzen daraus seine Gedanken auf. Da gerade dieser Artikel auch hier zum Download zur Verf&#252;gung steht, dachte ich mir, dass wir es hier mit einer wunderbaren Gelegenheit zu tun haben, zum einen den Artikel neu zu lesen, als auch unser Gespr&#228;ch &#252;ber oben angesprochene Fragen und das Buch neu zu beleben.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Download:</span><br />
<a href="http://zeit-geist.info/texte/ZeitGeist_DiemissionaleGemeinde.pdf" title="ZeitGeist_DiemissionaleGemeinde.pdf">Die missionale Gemeinde</a> (PDF /  440 KB)</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Blogeintr&#228;ge von Bj&#246;rn:</span><br />
<a href="http://www.journeyfiles.de/2008/06/02/missionale-gemeinde-in-zeitgeist-teil-1/" title="Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 1)">Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 1)</a><br />
<a href="http://www.journeyfiles.de/2008/06/03/missionale-gemeinde-in-zeitgeist-teil-2/" title="Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 2)">Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 2)</a><br />
<a href="http://www.journeyfiles.de/2008/06/05/missionale-gemeinde-in-zeitgeist-teil-3/" title="Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 3)">Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 3)</a><br />
<a href="http://www.journeyfiles.de/2008/06/06/missionale-gemeinde-in-zeitgeist-teil-4/" title="Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 4)">Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 4)</a><br />
<a href="http://www.journeyfiles.de/2008/06/12/missionale-gemeinde-in-zeitgeist-teil-5/" title="Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 5)">Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 5)</a><br />
<a href="http://www.journeyfiles.de/2008/06/13/missionale-gemeinde-in-zeitgeist-teil-6/" title="Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 6)">Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 6)</a><br />
<a href="http://www.journeyfiles.de/2008/06/20/missionale-gemeinde-in-zeitgeist-teil-7/" title="Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 7)">Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 7)</a></p>
<p>Nun bleibt mir lediglich gutes Lesen und guten Austausch in den Kommentaren zu w&#252;nschen.</p>
<p><span id="more-20"></span><br />
Solltest Du auf Deinem Blog eine Reihe von Beitr&#228;gen zu Artikeln oder Gedanken aus dem Buch schreiben, kannst Du uns das sehr gerne wissen lassen, z.B. &#252;ber das <a href="http://zeit-geist.info/kontakt/" title="Kontakt">Kontaktformular</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeit-geist.info/2008/06/20/missionale-gemeinde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dekonstruktion – eine Ann&#228;herung</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2008/03/09/dekonstruktion-eine-annaeherung/</link>
		<comments>http://zeit-geist.info/2008/03/09/dekonstruktion-eine-annaeherung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 20:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[ZeitGeist]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/2008/03/09/dekonstruktion-eine-annaeherung/</guid>
		<description><![CDATA[In diesem Beitrag m&#246;chte ich mich anhand einiger grundlegender Gedanken dem ann&#228;hern was als ›Dekonstruktion‹ bezeichnet wird. Der Begriff wird im Rahmen des ›emergenten Dialogs‹ sehr oft verwendet, und sollte daher immer wieder etwas genauer betrachtet werden.
Ich habe die Hoffnung, dass wir das Wort anders verwenden, wenn wir uns in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden einige Gedanken zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Beitrag m&#246;chte ich mich anhand einiger grundlegender Gedanken dem ann&#228;hern was als ›Dekonstruktion‹ bezeichnet wird. Der Begriff wird im Rahmen des ›emergenten Dialogs‹ sehr oft verwendet, und sollte daher immer wieder etwas genauer betrachtet werden.</p>
<p>Ich habe die Hoffnung, dass wir das Wort anders verwenden, wenn wir uns in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden einige Gedanken zu ›Dekonstruktion‹ machen. Bewusst verwende ich hier das Wort „wir“, da ich zum einen den Begriff recht h&#228;ufig selbst verwende und zum anderen, weil ich hoffe dass wir hier zu einem interessanten Austausch &#252;ber Dekonstruktion kommen, in dem ich eine Menge lernen kann.</p>
<p>Ich lade dich nun ein dem mehr»Link direkt unter diesem Abschnitt zu folgen und dort mit mir ein paar Aspekte von Dekonstruktion anzudenken und dann in den Austausch mit einzusteigen.</p>
<p><span id="more-19"></span><br />
Den ersten Gedanken zu Dekonstruktion m&#246;chte ich ihrer Herkunft widmen. Sie geht auf Jacques Derrida zur&#252;ck, ein Philosoph der in Frankreich lebte und zu den poststrukturalistischen Denkern gerechnet wird. Seine j&#252;dische Abstammung und die damit verbundene Diskriminierung in seinem Herkunftsland Algerien sowie seine Erfahrungen als Migrant in Frankreich hatten Einfluss auf sein Denken und haben ihre Spuren auch in der Dekonstruktion hinterlassen.</p>
<p><strong>Dekonstruktion ist keine Methode</strong></p>
<p>Als Dekonstruktion eine breitere Anerkennung in der Philosophie und dar&#252;ber hinaus erreichte war Derrida stets bem&#252;ht darauf hinzuweisen, dass es sich bei Dekonstruktion nicht um eine wissenschaftliche Methode handelt. W&#228;hrend eine wissenschaftliche Methode immer bestimmten Regeln folgt und in unterschiedlichen Zusammenh&#228;ngen auf dieselbe Weise angewendet werden kann, findet Dekonstruktion in jeder Situation auf andere Weise statt und bringt daher keine, auf &#252;bliche Weise, vergleichbaren Ergebnisse hervor. Bevor wir in den folgenden Abschnitten Dekonstruktion n&#228;her betrachten wollen, sei an dieser Stelle erw&#228;hnt, dass Derrida sie als eine bestimmte Haltung verstanden hatte.</p>
<p><strong>Aufsp&#252;ren des Unausgesprochenen</strong></p>
<p>Die dekonstruktivistische Haltung dr&#252;ckt sich darin aus, dass der jeweils vorliegende Text &#228;u&#223;erst genau betrachtet wird. Dabei gilt jedoch das besondere Augenmerk nicht dem, was gesagt, sondern vielmehr dem was nicht gesagt wurde.</p>
<p>Grundlegend f&#252;r diese Haltung ist die Annahme einer Vielzahl von Perspektiven und Aussagerichtungen innerhalb eines Textes. Der Text hat demnach nicht nur eine einzige m&#246;gliche Aussage und besteht nicht nur aus einer These die, wie in der Dialektik angenommen, von einer Antithese begleitet wird, sondern beinhaltet eine Vielzahl von Perspektiven. Diese Perspektiven stehen h&#228;ufig in einem Konflikt zueinander. Durch Dekonstruktion k&#246;nnen diese Konflikte aufgesp&#252;rt und ausgedr&#252;ckt werden.</p>
<p>Die m&#246;glichen Konflikte zwischen den unterschiedlichen Perspektiven zeichnen sich durch bewusste Ausschlie&#223;ungen ab, die auf Grund bestehender Hierarchien entstanden sein k&#246;nnen. Dadurch dass bewusst auf das geh&#246;rt wird was nicht gesagt wurde k&#246;nnen die verborgenen Perspektiven erschlossen und auf diesem Wege auch die Hierarchien aufgedeckt werden, die zur vorliegenden Gestalt des Textes f&#252;hrten.</p>
<p><strong>M&#246;glichkeit des Unm&#246;glichen</strong></p>
<p>Neben der Enttarnung von Hierarchien er&#246;ffnet die Beachtung des nicht Ausgesprochenen  einen weiten Raum der M&#246;glichkeiten in dem das Unvorhergesehene ans Tageslicht tritt. Gedanken werden betrachtet die ohne diese Haltung verborgen und damit unbedacht geblieben w&#228;ren. Es entstehen M&#246;glichkeiten auf anderen Wegen zu denken und dabei auf Unvorhergesehenes zu stossen.</p>
<p>Indem Dekonstruktion die M&#246;glichkeit des Unm&#246;glichen er&#246;ffnet kann sie nach Derrida auch auf eine &#214;ffnung dem Anderen gegen&#252;ber verstanden werden. Der Begriff ›Andere‹ kann sowohl auf die andere, fremde Person als auch auf andere und fremde Gedanken bezogen werden. In dieser &#214;ffnung werden schlie&#223;lich auch Engf&#252;hrungen &#252;berwunden die auf bestimmten Hierarchien beruhen.</p>
<p><strong>Dekonstruktion und Religion</strong></p>
<p>Manche sehen in der eben erw&#228;hnten M&#246;glichkeit des Unm&#246;glichen der Dekonstruktion einen Hinweis auf Gott. Derrida selbst hat dar&#252;ber jedoch wenig gesagt. Dies liegt zum einen an seinen j&#252;dischen Wurzeln und dem damit zusammenh&#228;ngenden Schweigen &#252;ber Gott, als auch an der Tatsache, dass er Dekonstruktion stets als Mythoskritik verstanden hatte.</p>
<p>John D. Caputo  entwickelte aus der Dekonstruktion Derridas seine eigene Lesart, die er in enger Verwandtschaft mit so genannter negativer Theologie sieht, da beide sich nach dem Abwesenden, Unm&#246;glichen und Unberechenbaren ausstrecken.</p>
<p>Caputo kann daher die Dekonstruktion als ›Hermeneutik des Reiches Gottes‹ verstehen. Sie bringt das Unm&#246;gliche, das Unvorhersehbare ans Tageslicht. Durch eine dekonstruktivistische Haltung entsteht uns Menschen die M&#246;glichkeit &#252;ber unser begrenztes Denken hinaus zu denken. Indem wir genau an den Stellen weiterdenken &#252;ber die nichts gesagt wurde, gewinnen scheinbar alt-hergebrachte Texte oder Glaubenss&#228;tze eine neue, weitere und tiefere Dimension. Es kann eine M&#246;glichkeit entstehen tiefer zu blicken.</p>
<p>_</p>
<p>Mit diesem letzten Gedanken m&#246;chte ich diesen Beitrag hier enden lassen, in dem Wissen, dass wir hier maximal begonnen haben Dekonstruktion anzudenken. Nun freue ich mich auf den Austausch in den Kommentaren.</p>
<p>Ein m&#246;gliche dekonstruktivistische Lesart der David-Goliath-Begebenheit findest du <a href="http://ueberlebenimabendland.blogspot.com/2007/12/auch-die-dekonstruktion-findet-sich.html">unter diesem Link</a> bei Andi Gehrlach. Die angesprochene Lesart befindet sich im vierten Abschnitt und beginnt mit dem Wort „Jedoch“. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeit-geist.info/2008/03/09/dekonstruktion-eine-annaeherung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>23</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rezension von Brian McLaren: Everything must change. Jesus, Global Crises, and a Revolution of Hope, Nashville (USA): Nelson 2007</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2008/01/16/rezension-von-brian-mclaren-everything-must-change-jesus-global-crises-and-a-revolution-of-hope-nashville-usa-nelson-2007/</link>
		<comments>http://zeit-geist.info/2008/01/16/rezension-von-brian-mclaren-everything-must-change-jesus-global-crises-and-a-revolution-of-hope-nashville-usa-nelson-2007/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 16:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/2008/01/16/rezension-von-brian-mclaren-everything-must-change-jesus-global-crises-and-a-revolution-of-hope-nashville-usa-nelson-2007/</guid>
		<description><![CDATA[Nach „Die geheime Botschaft von Jesus“ (das ich nicht gelesen habe) legt McLaren nun einen Nachfolgeband vor, der das Thema „globale Herausforderungen“ in den Blick nimmt und auch ohne Vorkenntnisse der „geheimen Botschaft“ gut zu verstehen ist. Da ich von McLaren etwas rei&#223;erische Titel gewohnt war, war ich auch bei diesem anfangs etwas skeptisch. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach „Die geheime Botschaft von Jesus“ (das ich nicht gelesen habe) legt McLaren nun einen Nachfolgeband vor, der das Thema „globale Herausforderungen“ in den Blick nimmt und auch ohne Vorkenntnisse der „geheimen Botschaft“ gut zu verstehen ist. Da ich von McLaren etwas rei&#223;erische Titel gewohnt war, war ich auch bei diesem anfangs etwas skeptisch. Aber ich muss sagen, das Buch h&#228;lt, was der Titel verspricht. Es ist m. E. das bisher beste Buch von McLaren: informativ, mutmachend und herausfordernd.<br />
Im ersten Teil erkl&#228;rt der Autor, wie er &#252;berhaupt auf dazu gekommen ist, ein Buch &#252;ber die weltweiten Probleme zu schreiben. Dieser Abschnitt ist zwar ganz nett zu lesen, aber mich hat er nicht wirklich bewegt. Richtig spannend wurde es erst ab dem zweiten Teil, der mit „Suicidal System“ („Selbstmordsystem“) &#252;berschrieben ist. In ihm finden wir nicht nur eine sehr &#252;berzeugende Synopse aus verschiedenen Problemlisten, die unterschiedliche internationale Organisationen und Einzelpersonen als dr&#228;ngendste Herausforderungen unseres Planeten beschrieben haben. Sehr eindr&#252;cklich und systematisch schildert McLaren auch, wie das „System“ aussieht, das diese Probleme produziert. Er unterscheidet dabei drei Untersysteme, die miteinander verbunden sind und sich gegenseitig bedingen. Alle drei Systeme werden im Folgenden n&#228;her erl&#228;utert und mit entsprechendem Zahlen- und Faktenmaterial untermauert (wobei der Hintergrund – wie sollte es auch anders sein – vorwiegend die US-amerikanische Perspektive ist):</p>
<ul>
<li>Das „Prosperity System“ (Wohlstandssystem): Unsere Wirtschaft ist auf Wohlstandserzeugung aufgebaut. Das Mittel dazu sind die M&#228;rkte, in denen sich jeder mit seinen Gaben und Ideen einbringen kann. Die Dinge, die gesellschaftlich interessant sind, werden dadurch gef&#246;rdert, die anderen k&#246;nnen sich nicht durchsetzen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das „Security System“ („Sicherheitssystem“): Um den freien Austausch von Waren und Dienstleistungen sicherzustellen, muss ein Sicherheitsapparat geschaffen werden, der sowohl f&#252;r den reibungslosen Ablauf sorgt wie auch f&#252;r die Ahndung von Verst&#246;&#223;en</li>
</ul>
<ul>
<li>Das „Equity System“ („Verteilungssystem“): Die freie Marktwirtschaft kann nur dann funktionieren, wenn Chancengleichheit und ein allgemeiner Zugang zu den M&#228;rkten besteht, in denen eine gute Verteilung der G&#252;ter stattfindet.</li>
</ul>
<p>Diese drei Systeme bedingen sich gegenseitig und sind eingerahmt in der „framing story“, also dem gesamtgesellschaftlichen Mythos. Ist der Mythos destruktiv, wird daher auch das ganze System zu einer „Selbstmordmaschine“; ist der Mythos dagegen konstruktiv, wird das System zu positiven Ergebnissen f&#252;hren.<br />
McLaren versucht nun, wie ich finde, sehr &#252;berzeugend aufzuzeigen, dass unser gesellschaftlicher Mythos destruktiv ist und wir deshalb zwangsl&#228;ufig die Welt an den Abgrund gebracht haben. Er macht verschiedene Elemente des destruktiven Mythos aus:</p>
<ul>
<li>Wir glauben daran, dass Gewalt Probleme l&#246;sen kann. Befriedung geschieht daher bei uns vor allem dadurch, dass einer dem anderen seinen Willen aufzwingt.</li>
<li>Bei uns steht das Individuum im Mittelpunkt des Interesses, nicht die Gemeinschaft. Bei Entscheidungen hat die Gemeinschaft deshalb keine Stimme.</li>
<li>Wir leben im Jetzt und denken nicht an zuk&#252;nftige Generationen, weshalb sie in unseren wirtschaftlichen und sonstigen Bilanzen auch keine Rolle spielen.</li>
<li>Sinn und Erf&#252;llung suchen wir in materiellen G&#252;tern und Vergn&#252;gungen und dabei in einem „immer mehr“ in allen Bereichen.</li>
</ul>
<p>Durch diese und andere Mythen wird das System nach McLarens Ansicht zur „Selbstmordmaschine“. Der Teufelskreis sieht dabei in etwa folgenderma&#223;en aus:</p>
<ul>
<li>Durch den Individualismus wird generiert das „Wohlstandssystem“ den Wohlstand Einzelner, der vor allem dadurch entsteht, dass G&#252;ter der Gemeinschaft bzw. den zuk&#252;nftigen Generationen entzogen werden. Das f&#252;hrt zu einer immer gr&#246;&#223;er werdenden Abneigung der Armen gegen&#252;ber den Reichen, die bis hin zum Hass geht. Ebensolcher Hass entsteht auch bei den Reichen, die die Armen zunehmend als Bedrohung betrachten. Die Folge sind gegenseitige Abschottung und eine „Wir gegen die“-Mentalit&#228;t.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das „Sicherheitssystem“ versucht die so entstandene Unzufriedenheit niederzudr&#252;cken, agiert aber vor allem als Instrument der Reichen (die nicht nur von dem System profitieren, sondern es letztlich auch finanzieren). Es sorgt damit letzten Endes f&#252;r eine Fortdauer der Ungerechtigkeit.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das „Verteilungssystem“ ger&#228;t schlie&#223;lich vollkommen aus dem Gleichgewicht, denn unsere Wirtschaft ist so aufgebaut, dass die, die &#252;ber die entsprechenden Mittel verf&#252;gen, auch den Zugang zu den M&#228;rkten kontrollieren. Von einer gerechten Verteilung ist also nichts zu sehen, vielmehr wird sie (McLaren belegt das durch Statistiken) sowohl weltweit wie national betrachtet immer ungerechter.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Armen entdecken deshalb zunehmend, dass das System nicht ihnen, sondern den Reichen dient. Damit steigt ihr Hass und auf der anderen Seite das Sicherheitsbed&#252;rfnis. Die Folge sind Gewaltausbr&#252;che und Terrorismus.</li>
</ul>
<ul>
<li>Hinzu kommt eine immer weiter anwachsende Umweltzerst&#246;rung, die dadurch bedingt wird, dass die Individuen nicht mehr kleinen Gemeinschaften gegen&#252;ber verantwortlich sind. Auch Gro&#223;konzerne, die Arbeitspl&#228;tze und M&#252;ll problemlos weltweit verschieben k&#246;nnen, handeln in dieser Hinsicht wie Psychopathen.</li>
</ul>
<p>Die L&#246;sung dieser vertrackten Situation kann nach McLaren nicht in einem Herumdoktern an einzelnen Problemen bestehen, sondern „everything must change“, wie der Titel sagt. Ihm geht es um nichts weniger als um die Implementierung einer anderen „framing story“, die er aus dem Evangelium Jesu ableitet. In ihr gelten Werte wie Gemeinschaft, Ausgleich von Interessen, Gewaltfreiheit und &#228;hnliches mehr. Wie man es von ihm gewohnt ist, legt McLaren in diesem Zusammenhang nicht nur den Finger auf einige wunde Punkte des evangelikalen Christentums (inklusive so heikler Fragen wie: Wie kann man von dem US-amerikanischen Volk, das zu 44% davon &#252;berzeugt ist, dass der Herr in den n&#228;chsten f&#252;nfzig Jahren wiederkommt, einen Beitrag zur Erhaltung der Sch&#246;pfung erwarten?), er liefert auch einige erfrischend andere Exegesen zu Evangelientexten.<br />
Besonders gelungen finde ich zudem, wie McLaren das Riesenthema „globale Krise“ auf einige ganz konkrete Handlungsschritte herunterbrechen kann: Was m&#252;ssen Staaten tun? Was k&#246;nnen einzelne kleine Gemeinschaften tun? Was kann der Einzelne tun?<br />
Das Buch endet mit einer Aufforderung zu einer „Revolution der Hoffnung“, zu der sich der Autor trotz seiner etwas pessimistischen Sicht der Lage durchringt. Hierin liegt jedoch auch die schon aus anderen Publikationen bekannte Schw&#228;che McLarens. Da er in den biblischen Texten zur Eschatologie nur „Visionen“ sieht, aber nicht wirklich Bilder f&#252;r die Zukunft, fehlt ihm auch der Grund f&#252;r eine Hoffnung auf Besserung. Die Zukunft liegt damit ganz in der Hand des Menschen.<br />
Den von ihm ausgemachten Problemen und daraus folgenden Herausforderungen und Handlungsaufforderungen tut das freilich &#252;berhaupt keinen Abbruch. Das Buch ist daher w&#228;rmstens zu empfehlen. Ich hoffe, dass es bald in deutscher &#220;bersetzung zug&#228;nglich sein wird und auch hierzulande eine sehr breite Leserschaft finden wird. Auf dass die Revolution der Hoffnung ihren Anfang nehmen m&#246;ge&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeit-geist.info/2008/01/16/rezension-von-brian-mclaren-everything-must-change-jesus-global-crises-and-a-revolution-of-hope-nashville-usa-nelson-2007/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Bekehrung &#8212; Versuch einer Dekonstruktion&#8221;</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2007/12/27/bekehrung-versuch-einer-dekonstruktion/</link>
		<comments>http://zeit-geist.info/2007/12/27/bekehrung-versuch-einer-dekonstruktion/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Dec 2007 14:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[ZeitGeist]]></category>
		<category><![CDATA[Bekehrung]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Dekonstuktion]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchengeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/2007/12/27/bekehrung-versuch-einer-dekonstruktion/</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt eine vielf&#228;ltige &#8220;Geschichte der Bekehrung&#8221;, sowohl in der Bibel und der Kirchengeschichte als auch in der pers&#246;nlichen Tradition. Was aber ist &#8220;Bekehrung&#8221;? Die gro&#223;en Kirchen sehen die Taufe als (rettendes) Sakrament, das das Handeln Gottes vor jedem menschlichen Handeln ausdr&#252;cken soll. Freikirchliche Evangelisten lassen aufstehen, andere nach vorne gehen, um die  menschliche Entscheidung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt eine vielf&#228;ltige &#8220;Geschichte der Bekehrung&#8221;, sowohl in der Bibel und der Kirchengeschichte als auch in der pers&#246;nlichen Tradition. Was aber ist &#8220;Bekehrung&#8221;? Die gro&#223;en Kirchen sehen die Taufe als (rettendes) Sakrament, das das Handeln Gottes vor jedem menschlichen Handeln ausdr&#252;cken soll. Freikirchliche Evangelisten lassen aufstehen, andere nach vorne gehen, um die  menschliche Entscheidung zu unterstreichen. Viele erleben Bekehrung als tiefes, mystisches, eindr&#252;ckliches und unvergessliches Gotteserlebnis. Manche k&#246;nnen &#252;ber ihre Bekehrung nach 20 Jahren nur unter Tr&#228;nen reden, andere haben es l&#228;ngst vergessen. Bonhoeffer unterscheidet zwischen seelischer und geistlicher Bekehrung. F&#252;r Francke war das Datum wichtig, f&#252;r Zinzendorf die Tr&#228;nen. Reformierte betonen vor allem die Pr&#228;destination, bei der die Bekehrung in erster Linie als ein Werk Gottes am Menschen betrachtet wird. In vielen L&#228;ndern bedeutet Bekehrung den totalen Lebenswandel und Verfolgung, bei uns oft &#8220;nur&#8221; eine innere Umkehr. Auch in der Bibel scheint es unterschiedliche Schwerpunkte zu geben: bei Matth&#228;us bedeutet Bekehrung eher Nachfolge, bei Johannes Neugeburt und eins werden mit dem Vater, bei Paulus gerechtfertigt werden aus Gnade.<br />
1.    Wie hast du Bekehrung erlebt? In welcher &#8220;Bekehrungstradition&#8221;  stehst du?<br />
2.    Theologische Frage: Was passiert im geistlich bei der Bekehrung?  (Was verstehst du theologisch unter Bekehrung?)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeit-geist.info/2007/12/27/bekehrung-versuch-einer-dekonstruktion/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>58</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Studientag in Marburg</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2007/11/30/studientag-in-marburg/</link>
		<comments>http://zeit-geist.info/2007/11/30/studientag-in-marburg/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 08:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ZeitGeist]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/2007/11/30/studientag-in-marburg/</guid>
		<description><![CDATA[Einen Studientag zu „Emerging Church“ durchzuf&#252;hren, wie das „Emergent Deutschland“ am 28. November in Zusammenarbeit mit der Studien  und Lebensgemeinschaft Tabor und dem Marburger Bibelseminar getan hat, ist in vieler Hinsicht eine Herausforderung. Schon das Thema selbst ist in manchen Kreisen umstritten. W&#228;hrend die einen gro&#223;e Hoffnungen auf die „Emerging Church“ (was man in etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Studientag zu „Emerging Church“ durchzuf&#252;hren, wie das „Emergent Deutschland“ am 28. November in Zusammenarbeit mit der Studien  und Lebensgemeinschaft Tabor und dem Marburger Bibelseminar getan hat, ist in vieler Hinsicht eine Herausforderung. Schon das Thema selbst ist in manchen Kreisen umstritten. W&#228;hrend die einen gro&#223;e Hoffnungen auf die „Emerging Church“ (was man in etwa mit „entstehende/ sich entwickelnde Gemeinde“ wiedergeben kann) setzen, sehen andere in ihr eine neue Bewegung des Liberalismus, die zu weiteren Einbr&#252;chen in der evangelikalen Welt beitragen k&#246;nnte. Mit dem Amerikaner Brian McLaren war zudem einer der profiliertesten und damit auch umstrittensten Vertreter dieser Bewegung eingeladen. Jason Clark, der mit ihm zusammen den Tag gestaltete, ist Leiter von „Emergent-UK“, einem lockeren Netzwerk von Pastoren und christlichen Leitern in Gro&#223;britannien.<br />
Um es gleich vorweg zu sagen: Wer McLaren (wie ich) bisher nur aus B&#252;chern kannte, war &#252;berrascht und vielleicht im positiven Sinne auch ein bisschen entt&#228;uscht. Wie D.A. Carson, einer seiner konservativen Kritiker, einmal bemerkt hat, f&#228;llt es schwer, ihn nicht zu m&#246;gen. Von dem polarisierenden Stil, der manche seiner Ver&#246;ffentlichungen pr&#228;gt und sich in Buchtiteln wie „Die geheime Botschaft Jesu“ oder dem ganz neuen „Everything must change“ („Alles muss sich ver&#228;ndern“) niederschl&#228;gt, war w&#228;hrend dieses Tages &#252;berhaupt nichts zu sp&#252;ren. McLaren trat vielmehr sehr v&#228;terlich auf, als Suchender und Fragender, der keineswegs behaupten k&#246;nne, die Antworten zu besitzen, weswegen er auch mehr Fragen aufwarf als beantwortete. Auch Jason Clark berichtete von nicht wenigen Herausforderungen, vor denen er als Gemeindeleiter steht, f&#252;r die er bisher keine L&#246;sung gefunden hat. Ziel des Tages war damit eher das gemeinsame Gespr&#228;ch und nicht die Vorstellung eines Konzeptes. Bezeichnenderweise lehnte McLaren sogar den Begriff „Emerging Church“ ab und sprach stattdessen lieber von einer „Emerging Conversation“, einem sich entwickelnden Gespr&#228;ch &#252;ber die Konfessionen und Kontinente hinweg.</p>
<p>_</p>
<p>Eine ausf&#252;hrliche Auseinandersetzung mit dem Studientag kann <a href="http://zeit-geist.info/texte/weissenborn_studientag.pdf" title="zeit-geist.info » weissenborn_studientag.pdf">hier als PDF </a>heruntergeladen werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeit-geist.info/2007/11/30/studientag-in-marburg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Emergent Deutschland</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2007/11/27/emergent-deutschland/</link>
		<comments>http://zeit-geist.info/2007/11/27/emergent-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 07:42:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[ZeitGeist]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/2007/11/27/emergent-deutschland/</guid>
		<description><![CDATA[
In dieser Woche nimmt Emergent Deutschland immer deutlicher Gestalt an. Dabei handelt es sich um eine offene Begegnungsplattform f&#252;r alle diejenigen die sich mit Fragen nach Christsein und Kirche in unserer Zeit und dem Verh&#228;ltnis von Evangelium und Kultur besch&#228;ftigen. Einige der Autoren des ZeitGeist-Buches haben sich in diesem Zusammenhang schon vernetzt, andere werden bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://emergent-deutschland.de/treffen/forum/"><img src="http://emergent-deutschland.de/herunterladen/ed_banner_forum.jpg" border="0" alt="Emergent Forum 2007" title="Emergent Forum 2007" width="430" height="130" /></a></p>
<p>In dieser Woche nimmt <a href="http://emergent-deutschland.de" title="Emergent Deutschland">Emergent Deutschland</a> immer deutlicher Gestalt an. Dabei handelt es sich um eine offene Begegnungsplattform f&#252;r alle diejenigen die sich mit Fragen nach Christsein und Kirche in unserer Zeit und dem Verh&#228;ltnis von Evangelium und Kultur besch&#228;ftigen. Einige der Autoren des ZeitGeist-Buches haben sich in diesem Zusammenhang schon vernetzt, andere werden bei einigen der folgenden Veranstaltungen dabei sein. Wenn du das Buch gelesen hast und dich die Themen darin angesprochen haben, k&#246;nnten die kommenden Treffen auch in deinem Interesse sein. Es wird zwei Studientage und ein Forum geben.</p>
<p><span id="more-15"></span><br />
<strong>Studientag in Marburg</strong><br />
Am 28. November (Mittwoch) beginnt die Mini-Tour mit Brian und Jason mit einem theologischen Studientag in Marburg, f&#252;r den Tobias Faix die Initiative &#252;bernommen hat. Inhaltlich geht es um die Herausforderung der Postmoderne f&#252;r die Kirchen, dar&#252;ber hinaus um L&#246;sungsans&#228;tze bzw. Erfahrungen von Emerging Churches weltweit.</p>
<p><a href="http://emergent-deutschland.de/treffen/studientage" title="Emergent Deutschland » Studientage">Weitere Informationen und die M&#246;glichkeit dich anzumelden »</a></p>
<p><strong>Studientag in Hamburg</strong><br />
Am 29. November (Donnerstag) wiederholen wir dasselbe Programm dann in Hamburg. Lorenz Reithmeier von der Geistlichen Gemeindeerneuerung in der evangelischen Kriche (GGE) ist begeistert von Brians Jesus-Buch und das Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung (IEEG) aus Greifswald wird auch vertreten sein, ebenso wie verschiedene &#196;mter der hannoverschen und nordelbischen Landeskirchen. Beide Studientage stehen unter der Schirmherrschaft der Lausanner Bewegung (Koalition f&#252;r Evangelisation).</p>
<p><a href="http://emergent-deutschland.de/treffen/studientage" title="Emergent Deutschland » Studientage">Weitere Informationen und die M&#246;glichkeit dich anzumelden »</a></p>
<p><strong>Emergent Forum in Erlangen</strong><br />
F&#252;r Emergent Deutschland und f&#252;r das breite Publikum wird der H&#246;hepunkt der Wochen das Forum in Erlangen sein: Am 1. und 2. Dezember (Samstag und Sonntag) wird es ein Forum mit Brian, Jason und einer ganzen Reihe deutscher Leute geben, bei dem es nicht aus distanzierter, akademischer Perspektive um viele Themen des emergenten Dialogs geht, sondern praktische, konkrete und engagierte Interaktion f&#252;r alle, die sich gern tiefer darauf einlassen m&#246;chten.</p>
<p><a href="http://emergent-deutschland.de/treffen/forum" title="Emergent Deutschland » Emergent Forum">Weitere Informationen und die M&#246;glichkeit dich anzumelden ».</a></p>
<p>Wir freuen uns darauf dich zu treffen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeit-geist.info/2007/11/27/emergent-deutschland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Alle Theologie ist kontextuelle Theologie</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2007/10/21/alle-theologie-ist-kontextuelle-theologie/</link>
		<comments>http://zeit-geist.info/2007/10/21/alle-theologie-ist-kontextuelle-theologie/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 18:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[ZeitGeist]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeit-geist.info/2007/10/21/alle-theologie-ist-kontextuelle-theologie/</guid>
		<description><![CDATA[Wir wollen auf dem ZeitGeist Blog immer wieder verschiedene Themen aus dem ZeitGeistbuch aufnehmen und weiterdiskutieren. Zu Beginn soll es um das Verh&#228;ltnis von „Kultur &#38; Evangelium“ gehen und in wie weit eines das Andere beeinflusst. Anfangen wollen wir deshalb mit folgender These:
„Alle Theologie ist kontextuelle Theologie.“
Wo ist Theologie von der jeweiligen Kultur her zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wollen auf dem ZeitGeist Blog immer wieder verschiedene Themen aus dem ZeitGeistbuch aufnehmen und weiterdiskutieren. Zu Beginn soll es um das Verh&#228;ltnis von „Kultur &amp; Evangelium“ gehen und in wie weit eines das Andere beeinflusst. Anfangen wollen wir deshalb mit folgender These:</p>
<p>„Alle Theologie ist kontextuelle Theologie.“<br />
Wo ist Theologie von der jeweiligen Kultur her zu interpretieren und somit ver&#228;nderbar. Dies w&#252;rde bedeuten, dass Theologie auf die Situation von Menschen und ihren Kontext eingeht und immer wieder neu zu interpretieren ist. Welche Rolle spielt dabei die Bibel, in wie fern ist sie selbst kontextualisiert und wie normativ ist das Wort Gottes f&#252;r den jeweiligen Kontext? Hat sich der Kontext am Wort Gottes zu richten? Und wie sieht das dann aus? Oder muss sich das Wort Gottes auf den jeweiligen Kontext einlassen? Ist beides n&#246;tig? Wie sieht eine Korrelation dann aus?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeit-geist.info/2007/10/21/alle-theologie-ist-kontextuelle-theologie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>42</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
