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	<title>ZeitGeist</title>
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	<description>Kultur und Evangelium in der Postmoderne</description>
	<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 16:07:54 +0000</pubDate>
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		<title>Missionale Gemeinde</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 15:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Netz]]></category>

		<category><![CDATA[ZeitGeist]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit diesem Blog wollten wir von Anfang an gemeinsam &#252;ber die Verbindung von Kultur und Evangelium nachdenken. Wir wollten uns gemeinsam fragen, wie wir Christus in unserer Gesellschaft nachfolgen k&#246;nnen, und wie ein Leben aussehen kann, dass sich auch unser Umfeld dadurch ver&#228;ndert. Dazu wollten wir auch gerne Artikel aus dem Buch gemeinsam betrachten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesem Blog wollten wir von Anfang an gemeinsam &#252;ber die Verbindung von Kultur und Evangelium nachdenken. Wir wollten uns gemeinsam fragen, wie wir Christus in unserer Gesellschaft nachfolgen k&#246;nnen, und wie ein Leben aussehen kann, dass sich auch unser Umfeld dadurch ver&#228;ndert. Dazu wollten wir auch gerne Artikel aus dem Buch gemeinsam betrachten und den einen oder anderen Gedanken &#252;ber einen Artikel des Buches hinaus denken. Das geschieht hier auch alles, wenngleich nicht mit der h&#246;chsten Frequenz.</p>
<p>Gestern Abend bin ich &#252;ber eine Reihe von Blogeintr&#228;gen gestolpert, die im Laufe der Nacht eine Idee haben reifen lassen. Bj&#246;rn Wagner hat sich den Artikel ›Die missionale Gemeinde‹ von Mike Bischoff und Tobias Faix vorgenommen, liest diesen und schreibt zu einzelnen S&#228;tzen daraus seine Gedanken auf. Da gerade dieser Artikel auch hier zum Download zur Verf&#252;gung steht, dachte ich mir, dass wir es hier mit einer wunderbaren Gelegenheit zu tun haben, zum einen den Artikel neu zu lesen, als auch unser Gespr&#228;ch &#252;ber oben angesprochene Fragen und das Buch neu zu beleben.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Download:</span><br />
<a href="http://zeit-geist.info/texte/ZeitGeist_DiemissionaleGemeinde.pdf" title="ZeitGeist_DiemissionaleGemeinde.pdf">Die missionale Gemeinde</a> (PDF /  440 KB)</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Blogeintr&#228;ge von Bj&#246;rn:</span><br />
<a href="http://www.journeyfiles.de/2008/06/02/missionale-gemeinde-in-zeitgeist-teil-1/" title="Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 1)">Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 1)</a><br />
<a href="http://www.journeyfiles.de/2008/06/03/missionale-gemeinde-in-zeitgeist-teil-2/" title="Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 2)">Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 2)</a><br />
<a href="http://www.journeyfiles.de/2008/06/05/missionale-gemeinde-in-zeitgeist-teil-3/" title="Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 3)">Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 3)</a><br />
<a href="http://www.journeyfiles.de/2008/06/06/missionale-gemeinde-in-zeitgeist-teil-4/" title="Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 4)">Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 4)</a><br />
<a href="http://www.journeyfiles.de/2008/06/12/missionale-gemeinde-in-zeitgeist-teil-5/" title="Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 5)">Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 5)</a><br />
<a href="http://www.journeyfiles.de/2008/06/13/missionale-gemeinde-in-zeitgeist-teil-6/" title="Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 6)">Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 6)</a><br />
<a href="http://www.journeyfiles.de/2008/06/20/missionale-gemeinde-in-zeitgeist-teil-7/" title="Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 7)">Missionale Gemeinde in ZeitGeist (Teil 7)</a></p>
<p>Nun bleibt mir lediglich gutes Lesen und guten Austausch in den Kommentaren zu w&#252;nschen.</p>
<p><span id="more-20"></span><br />
Solltest Du auf Deinem Blog eine Reihe von Beitr&#228;gen zu Artikeln oder Gedanken aus dem Buch schreiben, kannst Du uns das sehr gerne wissen lassen, z.B. &#252;ber das <a href="http://zeit-geist.info/kontakt/" title="Kontakt">Kontaktformular</a>.</p>
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		<title>Dekonstruktion – eine Ann&#228;herung</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2008/03/09/dekonstruktion-eine-annaeherung/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 20:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[ZeitGeist]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Beitrag m&#246;chte ich mich anhand einiger grundlegender Gedanken dem ann&#228;hern was als ›Dekonstruktion‹ bezeichnet wird. Der Begriff wird im Rahmen des ›emergenten Dialogs‹ sehr oft verwendet, und sollte daher immer wieder etwas genauer betrachtet werden.
Ich habe die Hoffnung, dass wir das Wort anders verwenden, wenn wir uns in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden einige Gedanken zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Beitrag m&#246;chte ich mich anhand einiger grundlegender Gedanken dem ann&#228;hern was als ›Dekonstruktion‹ bezeichnet wird. Der Begriff wird im Rahmen des ›emergenten Dialogs‹ sehr oft verwendet, und sollte daher immer wieder etwas genauer betrachtet werden.</p>
<p>Ich habe die Hoffnung, dass wir das Wort anders verwenden, wenn wir uns in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden einige Gedanken zu ›Dekonstruktion‹ machen. Bewusst verwende ich hier das Wort „wir“, da ich zum einen den Begriff recht h&#228;ufig selbst verwende und zum anderen, weil ich hoffe dass wir hier zu einem interessanten Austausch &#252;ber Dekonstruktion kommen, in dem ich eine Menge lernen kann.</p>
<p>Ich lade dich nun ein dem mehr»Link direkt unter diesem Abschnitt zu folgen und dort mit mir ein paar Aspekte von Dekonstruktion anzudenken und dann in den Austausch mit einzusteigen.</p>
<p><span id="more-19"></span><br />
Den ersten Gedanken zu Dekonstruktion m&#246;chte ich ihrer Herkunft widmen. Sie geht auf Jacques Derrida zur&#252;ck, ein Philosoph der in Frankreich lebte und zu den poststrukturalistischen Denkern gerechnet wird. Seine j&#252;dische Abstammung und die damit verbundene Diskriminierung in seinem Herkunftsland Algerien sowie seine Erfahrungen als Migrant in Frankreich hatten Einfluss auf sein Denken und haben ihre Spuren auch in der Dekonstruktion hinterlassen.</p>
<p><strong>Dekonstruktion ist keine Methode</strong></p>
<p>Als Dekonstruktion eine breitere Anerkennung in der Philosophie und dar&#252;ber hinaus erreichte war Derrida stets bem&#252;ht darauf hinzuweisen, dass es sich bei Dekonstruktion nicht um eine wissenschaftliche Methode handelt. W&#228;hrend eine wissenschaftliche Methode immer bestimmten Regeln folgt und in unterschiedlichen Zusammenh&#228;ngen auf dieselbe Weise angewendet werden kann, findet Dekonstruktion in jeder Situation auf andere Weise statt und bringt daher keine, auf &#252;bliche Weise, vergleichbaren Ergebnisse hervor. Bevor wir in den folgenden Abschnitten Dekonstruktion n&#228;her betrachten wollen, sei an dieser Stelle erw&#228;hnt, dass Derrida sie als eine bestimmte Haltung verstanden hatte.</p>
<p><strong>Aufsp&#252;ren des Unausgesprochenen</strong></p>
<p>Die dekonstruktivistische Haltung dr&#252;ckt sich darin aus, dass der jeweils vorliegende Text &#228;u&#223;erst genau betrachtet wird. Dabei gilt jedoch das besondere Augenmerk nicht dem, was gesagt, sondern vielmehr dem was nicht gesagt wurde.</p>
<p>Grundlegend f&#252;r diese Haltung ist die Annahme einer Vielzahl von Perspektiven und Aussagerichtungen innerhalb eines Textes. Der Text hat demnach nicht nur eine einzige m&#246;gliche Aussage und besteht nicht nur aus einer These die, wie in der Dialektik angenommen, von einer Antithese begleitet wird, sondern beinhaltet eine Vielzahl von Perspektiven. Diese Perspektiven stehen h&#228;ufig in einem Konflikt zueinander. Durch Dekonstruktion k&#246;nnen diese Konflikte aufgesp&#252;rt und ausgedr&#252;ckt werden.</p>
<p>Die m&#246;glichen Konflikte zwischen den unterschiedlichen Perspektiven zeichnen sich durch bewusste Ausschlie&#223;ungen ab, die auf Grund bestehender Hierarchien entstanden sein k&#246;nnen. Dadurch dass bewusst auf das geh&#246;rt wird was nicht gesagt wurde k&#246;nnen die verborgenen Perspektiven erschlossen und auf diesem Wege auch die Hierarchien aufgedeckt werden, die zur vorliegenden Gestalt des Textes f&#252;hrten.</p>
<p><strong>M&#246;glichkeit des Unm&#246;glichen</strong></p>
<p>Neben der Enttarnung von Hierarchien er&#246;ffnet die Beachtung des nicht Ausgesprochenen  einen weiten Raum der M&#246;glichkeiten in dem das Unvorhergesehene ans Tageslicht tritt. Gedanken werden betrachtet die ohne diese Haltung verborgen und damit unbedacht geblieben w&#228;ren. Es entstehen M&#246;glichkeiten auf anderen Wegen zu denken und dabei auf Unvorhergesehenes zu stossen.</p>
<p>Indem Dekonstruktion die M&#246;glichkeit des Unm&#246;glichen er&#246;ffnet kann sie nach Derrida auch auf eine &#214;ffnung dem Anderen gegen&#252;ber verstanden werden. Der Begriff ›Andere‹ kann sowohl auf die andere, fremde Person als auch auf andere und fremde Gedanken bezogen werden. In dieser &#214;ffnung werden schlie&#223;lich auch Engf&#252;hrungen &#252;berwunden die auf bestimmten Hierarchien beruhen.</p>
<p><strong>Dekonstruktion und Religion</strong></p>
<p>Manche sehen in der eben erw&#228;hnten M&#246;glichkeit des Unm&#246;glichen der Dekonstruktion einen Hinweis auf Gott. Derrida selbst hat dar&#252;ber jedoch wenig gesagt. Dies liegt zum einen an seinen j&#252;dischen Wurzeln und dem damit zusammenh&#228;ngenden Schweigen &#252;ber Gott, als auch an der Tatsache, dass er Dekonstruktion stets als Mythoskritik verstanden hatte.</p>
<p>John D. Caputo  entwickelte aus der Dekonstruktion Derridas seine eigene Lesart, die er in enger Verwandtschaft mit so genannter negativer Theologie sieht, da beide sich nach dem Abwesenden, Unm&#246;glichen und Unberechenbaren ausstrecken.</p>
<p>Caputo kann daher die Dekonstruktion als ›Hermeneutik des Reiches Gottes‹ verstehen. Sie bringt das Unm&#246;gliche, das Unvorhersehbare ans Tageslicht. Durch eine dekonstruktivistische Haltung entsteht uns Menschen die M&#246;glichkeit &#252;ber unser begrenztes Denken hinaus zu denken. Indem wir genau an den Stellen weiterdenken &#252;ber die nichts gesagt wurde, gewinnen scheinbar alt-hergebrachte Texte oder Glaubenss&#228;tze eine neue, weitere und tiefere Dimension. Es kann eine M&#246;glichkeit entstehen tiefer zu blicken.</p>
<p>_</p>
<p>Mit diesem letzten Gedanken m&#246;chte ich diesen Beitrag hier enden lassen, in dem Wissen, dass wir hier maximal begonnen haben Dekonstruktion anzudenken. Nun freue ich mich auf den Austausch in den Kommentaren.</p>
<p>Ein m&#246;gliche dekonstruktivistische Lesart der David-Goliath-Begebenheit findest du <a href="http://ueberlebenimabendland.blogspot.com/2007/12/auch-die-dekonstruktion-findet-sich.html">unter diesem Link</a> bei Andi Gehrlach. Die angesprochene Lesart befindet sich im vierten Abschnitt und beginnt mit dem Wort „Jedoch“.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rezension von Brian McLaren: Everything must change. Jesus, Global Crises, and a Revolution of Hope, Nashville (USA): Nelson 2007</title>
		<link>http://zeit-geist.info/2008/01/16/rezension-von-brian-mclaren-everything-must-change-jesus-global-crises-and-a-revolution-of-hope-nashville-usa-nelson-2007/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 16:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach „Die geheime Botschaft von Jesus“ (das ich nicht gelesen habe) legt McLaren nun einen Nachfolgeband vor, der das Thema „globale Herausforderungen“ in den Blick nimmt und auch ohne Vorkenntnisse der „geheimen Botschaft“ gut zu verstehen ist. Da ich von McLaren etwas rei&#223;erische Titel gewohnt war, war ich auch bei diesem anfangs etwas skeptisch. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach „Die geheime Botschaft von Jesus“ (das ich nicht gelesen habe) legt McLaren nun einen Nachfolgeband vor, der das Thema „globale Herausforderungen“ in den Blick nimmt und auch ohne Vorkenntnisse der „geheimen Botschaft“ gut zu verstehen ist. Da ich von McLaren etwas rei&#223;erische Titel gewohnt war, war ich auch bei diesem anfangs etwas skeptisch. Aber ich muss sagen, das Buch h&#228;lt, was der Titel verspricht. Es ist m. E. das bisher beste Buch von McLaren: informativ, mutmachend und herausfordernd.<br />
Im ersten Teil erkl&#228;rt der Autor, wie er &#252;berhaupt auf dazu gekommen ist, ein Buch &#252;ber die weltweiten Probleme zu schreiben. Dieser Abschnitt ist zwar ganz nett zu lesen, aber mich hat er nicht wirklich bewegt. Richtig spannend wurde es erst ab dem zweiten Teil, der mit „Suicidal System“ („Selbstmordsystem“) &#252;berschrieben ist. In ihm finden wir nicht nur eine sehr &#252;berzeugende Synopse aus verschiedenen Problemlisten, die unterschiedliche internationale Organisationen und Einzelpersonen als dr&#228;ngendste Herausforderungen unseres Planeten beschrieben haben. Sehr eindr&#252;cklich und systematisch schildert McLaren auch, wie das „System“ aussieht, das diese Probleme produziert. Er unterscheidet dabei drei Untersysteme, die miteinander verbunden sind und sich gegenseitig bedingen. Alle drei Systeme werden im Folgenden n&#228;her erl&#228;utert und mit entsprechendem Zahlen- und Faktenmaterial untermauert (wobei der Hintergrund – wie sollte es auch anders sein – vorwiegend die US-amerikanische Perspektive ist):</p>
<ul>
<li>Das „Prosperity System“ (Wohlstandssystem): Unsere Wirtschaft ist auf Wohlstandserzeugung aufgebaut. Das Mittel dazu sind die M&#228;rkte, in denen sich jeder mit seinen Gaben und Ideen einbringen kann. Die Dinge, die gesellschaftlich interessant sind, werden dadurch gef&#246;rdert, die anderen k&#246;nnen sich nicht durchsetzen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das „Security System“ („Sicherheitssystem“): Um den freien Austausch von Waren und Dienstleistungen sicherzustellen, muss ein Sicherheitsapparat geschaffen werden, der sowohl f&#252;r den reibungslosen Ablauf sorgt wie auch f&#252;r die Ahndung von Verst&#246;&#223;en</li>
</ul>
<ul>
<li>Das „Equity System“ („Verteilungssystem“): Die freie Marktwirtschaft kann nur dann funktionieren, wenn Chancengleichheit und ein allgemeiner Zugang zu den M&#228;rkten besteht, in denen eine gute Verteilung der G&#252;ter stattfindet.</li>
</ul>
<p>Diese drei Systeme bedingen sich gegenseitig und sind eingerahmt in der „framing story“, also dem gesamtgesellschaftlichen Mythos. Ist der Mythos destruktiv, wird daher auch das ganze System zu einer „Selbstmordmaschine“; ist der Mythos dagegen konstruktiv, wird das System zu positiven Ergebnissen f&#252;hren.<br />
McLaren versucht nun, wie ich finde, sehr &#252;berzeugend aufzuzeigen, dass unser gesellschaftlicher Mythos destruktiv ist und wir deshalb zwangsl&#228;ufig die Welt an den Abgrund gebracht haben. Er macht verschiedene Elemente des destruktiven Mythos aus:</p>
<ul>
<li>Wir glauben daran, dass Gewalt Probleme l&#246;sen kann. Befriedung geschieht daher bei uns vor allem dadurch, dass einer dem anderen seinen Willen aufzwingt.</li>
<li>Bei uns steht das Individuum im Mittelpunkt des Interesses, nicht die Gemeinschaft. Bei Entscheidungen hat die Gemeinschaft deshalb keine Stimme.</li>
<li>Wir leben im Jetzt und denken nicht an zuk&#252;nftige Generationen, weshalb sie in unseren wirtschaftlichen und sonstigen Bilanzen auch keine Rolle spielen.</li>
<li>Sinn und Erf&#252;llung suchen wir in materiellen G&#252;tern und Vergn&#252;gungen und dabei in einem „immer mehr“ in allen Bereichen.</li>
</ul>
<p>Durch diese und andere Mythen wird das System nach McLarens Ansicht zur „Selbstmordmaschine“. Der Teufelskreis sieht dabei in etwa folgenderma&#223;en aus:</p>
<ul>
<li>Durch den Individualismus wird generiert das „Wohlstandssystem“ den Wohlstand Einzelner, der vor allem dadurch entsteht, dass G&#252;ter der Gemeinschaft bzw. den zuk&#252;nftigen Generationen entzogen werden. Das f&#252;hrt zu einer immer gr&#246;&#223;er werdenden Abneigung der Armen gegen&#252;ber den Reichen, die bis hin zum Hass geht. Ebensolcher Hass entsteht auch bei den Reichen, die die Armen zunehmend als Bedrohung betrachten. Die Folge sind gegenseitige Abschottung und eine „Wir gegen die“-Mentalit&#228;t.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das „Sicherheitssystem“ versucht die so entstandene Unzufriedenheit niederzudr&#252;cken, agiert aber vor allem als Instrument der Reichen (die nicht nur von dem System profitieren, sondern es letztlich auch finanzieren). Es sorgt damit letzten Endes f&#252;r eine Fortdauer der Ungerechtigkeit.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das „Verteilungssystem“ ger&#228;t schlie&#223;lich vollkommen aus dem Gleichgewicht, denn unsere Wirtschaft ist so aufgebaut, dass die, die &#252;ber die entsprechenden Mittel verf&#252;gen, auch den Zugang zu den M&#228;rkten kontrollieren. Von einer gerechten Verteilung ist also nichts zu sehen, vielmehr wird sie (McLaren belegt das durch Statistiken) sowohl weltweit wie national betrachtet immer ungerechter.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Armen entdecken deshalb zunehmend, dass das System nicht ihnen, sondern den Reichen dient. Damit steigt ihr Hass und auf der anderen Seite das Sicherheitsbed&#252;rfnis. Die Folge sind Gewaltausbr&#252;che und Terrorismus.</li>
</ul>
<ul>
<li>Hinzu kommt eine immer weiter anwachsende Umweltzerst&#246;rung, die dadurch bedingt wird, dass die Individuen nicht mehr kleinen Gemeinschaften gegen&#252;ber verantwortlich sind. Auch Gro&#223;konzerne, die Arbeitspl&#228;tze und M&#252;ll problemlos weltweit verschieben k&#246;nnen, handeln in dieser Hinsicht wie Psychopathen.</li>
</ul>
<p>Die L&#246;sung dieser vertrackten Situation kann nach McLaren nicht in einem Herumdoktern an einzelnen Problemen bestehen, sondern „everything must change“, wie der Titel sagt. Ihm geht es um nichts weniger als um die Implementierung einer anderen „framing story“, die er aus dem Evangelium Jesu ableitet. In ihr gelten Werte wie Gemeinschaft, Ausgleich von Interessen, Gewaltfreiheit und &#228;hnliches mehr. Wie man es von ihm gewohnt ist, legt McLaren in diesem Zusammenhang nicht nur den Finger auf einige wunde Punkte des evangelikalen Christentums (inklusive so heikler Fragen wie: Wie kann man von dem US-amerikanischen Volk, das zu 44% davon &#252;berzeugt ist, dass der Herr in den n&#228;chsten f&#252;nfzig Jahren wiederkommt, einen Beitrag zur Erhaltung der Sch&#246;pfung erwarten?), er liefert auch einige erfrischend andere Exegesen zu Evangelientexten.<br />
Besonders gelungen finde ich zudem, wie McLaren das Riesenthema „globale Krise“ auf einige ganz konkrete Handlungsschritte herunterbrechen kann: Was m&#252;ssen Staaten tun? Was k&#246;nnen einzelne kleine Gemeinschaften tun? Was kann der Einzelne tun?<br />
Das Buch endet mit einer Aufforderung zu einer „Revolution der Hoffnung“, zu der sich der Autor trotz seiner etwas pessimistischen Sicht der Lage durchringt. Hierin liegt jedoch auch die schon aus anderen Publikationen bekannte Schw&#228;che McLarens. Da er in den biblischen Texten zur Eschatologie nur „Visionen“ sieht, aber nicht wirklich Bilder f&#252;r die Zukunft, fehlt ihm auch der Grund f&#252;r eine Hoffnung auf Besserung. Die Zukunft liegt damit ganz in der Hand des Menschen.<br />
Den von ihm ausgemachten Problemen und daraus folgenden Herausforderungen und Handlungsaufforderungen tut das freilich &#252;berhaupt keinen Abbruch. Das Buch ist daher w&#228;rmstens zu empfehlen. Ich hoffe, dass es bald in deutscher &#220;bersetzung zug&#228;nglich sein wird und auch hierzulande eine sehr breite Leserschaft finden wird. Auf dass die Revolution der Hoffnung ihren Anfang nehmen m&#246;ge&#8230;</p>
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		<title>„Bekehrung &#8212; Versuch einer Dekonstruktion&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Dec 2007 14:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt eine vielf&#228;ltige &#8220;Geschichte der Bekehrung&#8221;, sowohl in der Bibel und der Kirchengeschichte als auch in der pers&#246;nlichen Tradition. Was aber ist &#8220;Bekehrung&#8221;? Die gro&#223;en Kirchen sehen die Taufe als (rettendes) Sakrament, das das Handeln Gottes vor jedem menschlichen Handeln ausdr&#252;cken soll. Freikirchliche Evangelisten lassen aufstehen, andere nach vorne gehen, um die  menschliche Entscheidung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt eine vielf&#228;ltige &#8220;Geschichte der Bekehrung&#8221;, sowohl in der Bibel und der Kirchengeschichte als auch in der pers&#246;nlichen Tradition. Was aber ist &#8220;Bekehrung&#8221;? Die gro&#223;en Kirchen sehen die Taufe als (rettendes) Sakrament, das das Handeln Gottes vor jedem menschlichen Handeln ausdr&#252;cken soll. Freikirchliche Evangelisten lassen aufstehen, andere nach vorne gehen, um die  menschliche Entscheidung zu unterstreichen. Viele erleben Bekehrung als tiefes, mystisches, eindr&#252;ckliches und unvergessliches Gotteserlebnis. Manche k&#246;nnen &#252;ber ihre Bekehrung nach 20 Jahren nur unter Tr&#228;nen reden, andere haben es l&#228;ngst vergessen. Bonhoeffer unterscheidet zwischen seelischer und geistlicher Bekehrung. F&#252;r Francke war das Datum wichtig, f&#252;r Zinzendorf die Tr&#228;nen. Reformierte betonen vor allem die Pr&#228;destination, bei der die Bekehrung in erster Linie als ein Werk Gottes am Menschen betrachtet wird. In vielen L&#228;ndern bedeutet Bekehrung den totalen Lebenswandel und Verfolgung, bei uns oft &#8220;nur&#8221; eine innere Umkehr. Auch in der Bibel scheint es unterschiedliche Schwerpunkte zu geben: bei Matth&#228;us bedeutet Bekehrung eher Nachfolge, bei Johannes Neugeburt und eins werden mit dem Vater, bei Paulus gerechtfertigt werden aus Gnade.<br />
1.    Wie hast du Bekehrung erlebt? In welcher &#8220;Bekehrungstradition&#8221;  stehst du?<br />
2.    Theologische Frage: Was passiert im geistlich bei der Bekehrung?  (Was verstehst du theologisch unter Bekehrung?)</p>
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		<title>Studientag in Marburg</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 08:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Einen Studientag zu „Emerging Church“ durchzuf&#252;hren, wie das „Emergent Deutschland“ am 28. November in Zusammenarbeit mit der Studien  und Lebensgemeinschaft Tabor und dem Marburger Bibelseminar getan hat, ist in vieler Hinsicht eine Herausforderung. Schon das Thema selbst ist in manchen Kreisen umstritten. W&#228;hrend die einen gro&#223;e Hoffnungen auf die „Emerging Church“ (was man in etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Studientag zu „Emerging Church“ durchzuf&#252;hren, wie das „Emergent Deutschland“ am 28. November in Zusammenarbeit mit der Studien  und Lebensgemeinschaft Tabor und dem Marburger Bibelseminar getan hat, ist in vieler Hinsicht eine Herausforderung. Schon das Thema selbst ist in manchen Kreisen umstritten. W&#228;hrend die einen gro&#223;e Hoffnungen auf die „Emerging Church“ (was man in etwa mit „entstehende/ sich entwickelnde Gemeinde“ wiedergeben kann) setzen, sehen andere in ihr eine neue Bewegung des Liberalismus, die zu weiteren Einbr&#252;chen in der evangelikalen Welt beitragen k&#246;nnte. Mit dem Amerikaner Brian McLaren war zudem einer der profiliertesten und damit auch umstrittensten Vertreter dieser Bewegung eingeladen. Jason Clark, der mit ihm zusammen den Tag gestaltete, ist Leiter von „Emergent-UK“, einem lockeren Netzwerk von Pastoren und christlichen Leitern in Gro&#223;britannien.<br />
Um es gleich vorweg zu sagen: Wer McLaren (wie ich) bisher nur aus B&#252;chern kannte, war &#252;berrascht und vielleicht im positiven Sinne auch ein bisschen entt&#228;uscht. Wie D.A. Carson, einer seiner konservativen Kritiker, einmal bemerkt hat, f&#228;llt es schwer, ihn nicht zu m&#246;gen. Von dem polarisierenden Stil, der manche seiner Ver&#246;ffentlichungen pr&#228;gt und sich in Buchtiteln wie „Die geheime Botschaft Jesu“ oder dem ganz neuen „Everything must change“ („Alles muss sich ver&#228;ndern“) niederschl&#228;gt, war w&#228;hrend dieses Tages &#252;berhaupt nichts zu sp&#252;ren. McLaren trat vielmehr sehr v&#228;terlich auf, als Suchender und Fragender, der keineswegs behaupten k&#246;nne, die Antworten zu besitzen, weswegen er auch mehr Fragen aufwarf als beantwortete. Auch Jason Clark berichtete von nicht wenigen Herausforderungen, vor denen er als Gemeindeleiter steht, f&#252;r die er bisher keine L&#246;sung gefunden hat. Ziel des Tages war damit eher das gemeinsame Gespr&#228;ch und nicht die Vorstellung eines Konzeptes. Bezeichnenderweise lehnte McLaren sogar den Begriff „Emerging Church“ ab und sprach stattdessen lieber von einer „Emerging Conversation“, einem sich entwickelnden Gespr&#228;ch &#252;ber die Konfessionen und Kontinente hinweg.</p>
<p>_</p>
<p>Eine ausf&#252;hrliche Auseinandersetzung mit dem Studientag kann <a href="http://zeit-geist.info/texte/weissenborn_studientag.pdf" title="zeit-geist.info » weissenborn_studientag.pdf">hier als PDF </a>heruntergeladen werden.</p>
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		<title>Emergent Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 07:42:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Netz]]></category>

		<category><![CDATA[ZeitGeist]]></category>

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In dieser Woche nimmt Emergent Deutschland immer deutlicher Gestalt an. Dabei handelt es sich um eine offene Begegnungsplattform f&#252;r alle diejenigen die sich mit Fragen nach Christsein und Kirche in unserer Zeit und dem Verh&#228;ltnis von Evangelium und Kultur besch&#228;ftigen. Einige der Autoren des ZeitGeist-Buches haben sich in diesem Zusammenhang schon vernetzt, andere werden bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://emergent-deutschland.de/treffen/forum/"><img src="http://emergent-deutschland.de/herunterladen/ed_banner_forum.jpg" border="0" alt="Emergent Forum 2007" title="Emergent Forum 2007" width="430" height="130" /></a></p>
<p>In dieser Woche nimmt <a href="http://emergent-deutschland.de" title="Emergent Deutschland">Emergent Deutschland</a> immer deutlicher Gestalt an. Dabei handelt es sich um eine offene Begegnungsplattform f&#252;r alle diejenigen die sich mit Fragen nach Christsein und Kirche in unserer Zeit und dem Verh&#228;ltnis von Evangelium und Kultur besch&#228;ftigen. Einige der Autoren des ZeitGeist-Buches haben sich in diesem Zusammenhang schon vernetzt, andere werden bei einigen der folgenden Veranstaltungen dabei sein. Wenn du das Buch gelesen hast und dich die Themen darin angesprochen haben, k&#246;nnten die kommenden Treffen auch in deinem Interesse sein. Es wird zwei Studientage und ein Forum geben.</p>
<p><span id="more-15"></span><br />
<strong>Studientag in Marburg</strong><br />
Am 28. November (Mittwoch) beginnt die Mini-Tour mit Brian und Jason mit einem theologischen Studientag in Marburg, f&#252;r den Tobias Faix die Initiative &#252;bernommen hat. Inhaltlich geht es um die Herausforderung der Postmoderne f&#252;r die Kirchen, dar&#252;ber hinaus um L&#246;sungsans&#228;tze bzw. Erfahrungen von Emerging Churches weltweit.</p>
<p><a href="http://emergent-deutschland.de/treffen/studientage" title="Emergent Deutschland » Studientage">Weitere Informationen und die M&#246;glichkeit dich anzumelden »</a></p>
<p><strong>Studientag in Hamburg</strong><br />
Am 29. November (Donnerstag) wiederholen wir dasselbe Programm dann in Hamburg. Lorenz Reithmeier von der Geistlichen Gemeindeerneuerung in der evangelischen Kriche (GGE) ist begeistert von Brians Jesus-Buch und das Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung (IEEG) aus Greifswald wird auch vertreten sein, ebenso wie verschiedene &#196;mter der hannoverschen und nordelbischen Landeskirchen. Beide Studientage stehen unter der Schirmherrschaft der Lausanner Bewegung (Koalition f&#252;r Evangelisation).</p>
<p><a href="http://emergent-deutschland.de/treffen/studientage" title="Emergent Deutschland » Studientage">Weitere Informationen und die M&#246;glichkeit dich anzumelden »</a></p>
<p><strong>Emergent Forum in Erlangen</strong><br />
F&#252;r Emergent Deutschland und f&#252;r das breite Publikum wird der H&#246;hepunkt der Wochen das Forum in Erlangen sein: Am 1. und 2. Dezember (Samstag und Sonntag) wird es ein Forum mit Brian, Jason und einer ganzen Reihe deutscher Leute geben, bei dem es nicht aus distanzierter, akademischer Perspektive um viele Themen des emergenten Dialogs geht, sondern praktische, konkrete und engagierte Interaktion f&#252;r alle, die sich gern tiefer darauf einlassen m&#246;chten.</p>
<p><a href="http://emergent-deutschland.de/treffen/forum" title="Emergent Deutschland » Emergent Forum">Weitere Informationen und die M&#246;glichkeit dich anzumelden ».</a></p>
<p>Wir freuen uns darauf dich zu treffen.</p>
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		<title>Alle Theologie ist kontextuelle Theologie</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 18:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Buch]]></category>

		<category><![CDATA[ZeitGeist]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir wollen auf dem ZeitGeist Blog immer wieder verschiedene Themen aus dem ZeitGeistbuch aufnehmen und weiterdiskutieren. Zu Beginn soll es um das Verh&#228;ltnis von „Kultur &#38; Evangelium“ gehen und in wie weit eines das Andere beeinflusst. Anfangen wollen wir deshalb mit folgender These:
„Alle Theologie ist kontextuelle Theologie.“
Wo ist Theologie von der jeweiligen Kultur her zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wollen auf dem ZeitGeist Blog immer wieder verschiedene Themen aus dem ZeitGeistbuch aufnehmen und weiterdiskutieren. Zu Beginn soll es um das Verh&#228;ltnis von „Kultur &amp; Evangelium“ gehen und in wie weit eines das Andere beeinflusst. Anfangen wollen wir deshalb mit folgender These:</p>
<p>„Alle Theologie ist kontextuelle Theologie.“<br />
Wo ist Theologie von der jeweiligen Kultur her zu interpretieren und somit ver&#228;nderbar. Dies w&#252;rde bedeuten, dass Theologie auf die Situation von Menschen und ihren Kontext eingeht und immer wieder neu zu interpretieren ist. Welche Rolle spielt dabei die Bibel, in wie fern ist sie selbst kontextualisiert und wie normativ ist das Wort Gottes f&#252;r den jeweiligen Kontext? Hat sich der Kontext am Wort Gottes zu richten? Und wie sieht das dann aus? Oder muss sich das Wort Gottes auf den jeweiligen Kontext einlassen? Ist beides n&#246;tig? Wie sieht eine Korrelation dann aus?</p>
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		<title>ZeitGeist tats&#228;chlich lieferbar</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 19:32:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem es aus irgendwelchen Gr&#252;nden nicht m&#246;glich ist ZeitGeist bei amazon zu bekommen (Lieferbar erst ab Mitte Dezember), kann man das Buch portofrei direkt beim Francke Verlag bestellen und bekommt es garantiert  geliefert. Mit dem Link auf der rechten Seite (Buch), kommst du direkt zur gew&#252;nschten Seite.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem es aus irgendwelchen Gr&#252;nden nicht m&#246;glich ist ZeitGeist bei amazon zu bekommen (Lieferbar erst ab Mitte Dezember), kann man das Buch portofrei direkt beim Francke Verlag bestellen und bekommt es garantiert  geliefert. Mit dem Link auf der rechten Seite (Buch), kommst du direkt zur gew&#252;nschten Seite.</p>
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		<title>ZeitGeist - das Buch</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 16:02:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab heute kann man es bestellen, ab morgen wird es im Buchhandel ausgeliefert: ZeitGeist - Kultur &#38; Evangelium in der Postmoderne. Vielf&#228;ltig wie die Zeit in der wir leben sind die Beitr&#228;ge in diesem Buch und ich hoffe sehr, dass es einiges an Diskussionen ausl&#246;st. Sowohl in theologischer Hinsicht, als auch in der Gemeindepraxis. Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab heute kann man es bestellen, ab morgen wird es im Buchhandel ausgeliefert: ZeitGeist - Kultur &amp; Evangelium in der Postmoderne. Vielf&#228;ltig wie die Zeit in der wir leben sind die Beitr&#228;ge in diesem Buch und ich hoffe sehr, dass es einiges an Diskussionen ausl&#246;st. Sowohl in theologischer Hinsicht, als auch in der Gemeindepraxis. Wie ver&#228;ndert die Zeit in der wir leben unseren Glauben, unsere Theologie und unsere Gemeinden. Ver&#228;ndern Christen noch die Zeit? Oder laufen sie dieser nur hinterher? Was hat dies f&#252;r Konsequenzen und in wie weit versuchen wir dies zu reflektieren. Spannende Fragen, die unseren Geist anstrengen sollen und f&#252;r die wir den Geist Gottes brauchen.</p>
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		<title>ZeitGeist das Blog</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 14:41:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Netz]]></category>

		<category><![CDATA[ZeitGeist]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen auf dem ZeitGeist Blog.
Dieses Blog steht in Verbindung mit dem gleichnamigen Buch und geht doch weit dar&#252;ber hinaus. Wir wollen auf diesem Blog gemeinsam &#252;ber die Verbindung von Kultur und Evangelium nachdenken. Wie k&#246;nnen wir Christus in unserer gegenw&#228;rtigen Gesellschaft nachfolgen, ja noch mehr, wie k&#246;nnen wir so leben, dass sich die Gesellschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlich Willkommen auf dem ZeitGeist Blog.</p>
<p>Dieses Blog steht in Verbindung mit dem gleichnamigen Buch und geht doch weit dar&#252;ber hinaus. Wir wollen auf diesem Blog gemeinsam &#252;ber die Verbindung von Kultur und Evangelium nachdenken. Wie k&#246;nnen wir Christus in unserer gegenw&#228;rtigen Gesellschaft nachfolgen, ja noch mehr, wie k&#246;nnen wir so leben, dass sich die Gesellschaft um uns herum ver&#228;ndert? Wie sieht Christsein in der Postmoderne aus? Was ist unser Auftrag und wie sollen wir Jugend- und Gemeindearbeit gestalten? Ver&#228;ndert sich durch die gesellschaftlichen Lebensr&#228;ume unser Glaube, ja unsere Theologie? </p>
<p>Wir laden Dich ein dieses Blog zu erkunden, z.B. die verschiedenen Seiten durchzulesen und dabei etwas &#252;ber die <a href="http://zeit-geist.info/autoren/" title="Autoren" >Autoren</a> zu erfahren, ein erstes <a href="http://zeit-geist.info/probelesen/" title="Probelesen" >Lesevergn&#252;gen</a> des Buches zu erleben und dann noch den <a href="http://zeit-geist.info/feed/" title="Der Feed des ZeitGeist Blogs" >Feed</a> in deinen Reader aufzunehmen um auch in Zukunft am Puls der Zeit zu sein.</p>
<p>Du bist herzlich eingeladen mitzumachen…<br />
Tobias, Thomas &#038; Daniel</p>
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